Was für eine Woche

Die Übergabe des Firmenlaptops an meine Bürokollegin klappte problemlos. Wir teilen uns jetzt die HO-Zeit. Sie ist happy! Und ich freue mich, dass ich ihr damit aus ihrer latenten Unzufriedenheit helfen konnte.

Dann die US-Wahl, die uns seit Mittwoch in Atem hält. Sie verwies sogar Corona zeitweise auf Platz 2 in den Schlagzeilen. Trump wird man wohl gewaltsam aus dem Weißen Haus entfernen müssen. „Nein, ich will nicht!“ wird er wie ein trotziges Kind schreien, während sie ihm die Zwangsjacke überziehen…

Corona ist freilich dauerpräsent. Wir befinden uns im Wellenbrecher-Lockdown, wie er genannt wird. Momentan bäumt sich die Welle aber eher auf. Rund 21 Tausend Corona-Positive innert 24 Stunden!

Die Woche klingt ohne ein Feierabendbier im Pub aus. Sehr bedauerlich. Es ist einfach nicht dasselbe.

 

49 Gedanken zu “Was für eine Woche

  1. Hallo Bonanza, ist ja nett, dass Du Deiner Kollegin einen Gefallen getan hast. Aber Laptop-Übergabe?

    Irgendwie haben die doch alle einen an der Bimmel. Stelle Dir mal vor, dass man bei über 2000 Beschäftigten lediglich 100 Sticks für eine eventuell zu verrichtende HO-Tätigkeit kauft, pro Stück 15,- Euro!

    Abartig. Langsam verfalle ich in eine gewisse Lethargie.

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      • Kommt auf die Behörde an. Und auf die zuständigen IT-Leute. Von den 100 Sticks gingen alleine 44 an das Gesundheitsamt – logisch, weil die ja die Zahlen erfassen müssen. Für den kläglichen Rest gibt es eine Liste hinsichtlich gewisser Prioritäten … ja ja, und so weiter … krankes System!

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      • Das ist richtig. Aber gerade jetzt, wo es darum geht, die Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren, fehlt es am Weitblick, daran, dass man das machen muss, was notwendig ist. Und wegen ein paar F-Sechsern werden noch viele Arbeitende krank werden und ausfallen. Was macht das für einen Sinn?

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      • Du kannst doch rechnen, zumindest schätze ich Dich so ein. 100 x 15,- Euro – bei über 2000 Mitarbeiter*innen. Mir ist nicht bekannt, wer diese Entscheidung getroffen hat, aber sie ist nicht nachvollziehbar, zumal es eine Fürsorgepflicht gibt – und die ist m.E. nicht erfüllt worden. Glauben die echt, Corona ist plötzlich weg? Was ist denn ein Menschenleben wert, etwa 15 Euro. Ich glaub es nicht.

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      • du redest schon so ähnlich wie meine bürokollegin, mit der ich das laptop teile.
        ich sehe die covid-19 pandemie weniger dramatisch. aber gut. nun haben wir diese erlässe/maßnahmen etc.
        ich wünschte mir, dass unser arbetgeber mitarbeiterfreundlicher/verständnisvoller reagiert hätte… aber ehrlich gesagt muss man mit seinen erwartungen auch mal realistisch bleiben.

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      • Was ist denn in Corona-Zeiten noch realistisch? Bei uns ist GAR NICHTS passiert seit Montag, es läuft alles weiter wie gehabt – hallo, wir haben einen Teil-Lockdown, die Kontakte sollen reduziert werden auf ein Mindestmaß. Die Zahlen überschlagen sich, aber man tut so, als wäre nämlich der Mitarbeiter dafür verantwortlich, sich selbst aus der Situation zu ziehen – mit gelbem Schein usw. – nein, nur keine Verantwortung übernehmen, es könnte ja nach hinten los gehen. Nee, lass mal, das ist mir einfach zu hoch.

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      • allerdings ist jeder in erster linie für sich selbst verantwortlich. es ist doch blödsinn, alles den sogenannten authoritäten wie den vorgesetzten und den regierenden zu überlassen. das sind auch nur menschen wie du und ich. ja, und die scheitern an dieser verantwortung… regelmäßig. ich wollte nicht mit ihnen tauschen.

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