Noch

Noch gibt es Bücher – ich meine Bücher zum Anfassen, Aufschlagen und dran riechen. Noch gibt es Bargeld. Noch gibt es Kneipen, Begegnungsstätten, wo sich Menschen leibhaftig treffen, um sich zu unterhalten (ohne Werbung und Zensur). Noch gibt es zwischen den Mauern, Zäunen und Grenzen Land, auf dem ich mich frei bewegen kann, nicht Eintritt zahlen muss, nicht gefragt werde, wer ich bin und wohin ich will.
Vielleicht ist diese Restfreiheit lediglich Fiktion, vielleicht lebe ich bereits in einer Art Zoo. Und die Wärter machen mir vor, dass die Gitter zu meinem Schutze da seien, zu nichts anderem. Die Wärter sorgen für alles: für Essen und Trinken, für die medizinische Versorgung, für die Hygiene… sogar für Unterhaltung, damit ich nicht depressiv werde. Sie kümmern sich hingebungsvoll um mich. Ich darf nur keinen Ärger machen. Ich darf ihr Narrativ nicht anzweifeln.
Einige Führer und Technokraten reden davon, dass die Menschen in der Zukunft weder Besitz noch ein Anrecht auf Privatheit haben werden (natürlich abgesehen von den Privilegierten/Eliten/Wärtern). Es wird die beste aller Welten sein, schwärmen sie.
Mir schaudert vor solcherlei Zukunftsaussichten. Wie weit sind wir von solchen Verhältnissen entfernt? Blicken wir nach China…  Ist der Menschenzoo nicht bereits grausame Wirklichkeit?
Auch hier im (noch) freiheitlichen* Westen haben wir sehr „fürsorgliche“ Wärter…


*die Corona-Krise zeigt exemplarisch, wie schlecht es um Menschenrechte und Freiheit bestellt ist

Gedanken am Rande

Ich betrachte die Boulevardpresse seit jeher abschätzig. Was interessieren mich die privaten Freuden und Ärgernisse der Reichen und Schönen? Wie schäbig ist doch unser Voyeurismus an deren Leben. Ebenso verabscheue ich den Eifer so mancher prominenten Person, keine Gelegenheit auszulassen, vor den Kameras zu posieren oder sich exhibitionistisch in unterirdisch dämlichen TV-Formaten wie Dschungelcamp zu präsentieren. Aber gut – deren Sache. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Sie liefern sich einer Unterhaltungsindustrie aus, welche menschliche Schicksale verwurstet und zu Markte trägt, dabei schon mal die ein oder andere sensible Seele kaltschnäuzig über die Klinge springen lässt. Das gemeine Volk lechzt ständig nach Futter. Es giert nach der Schlüssellochoptik, Hauptsache, es gibt Brisantes zu sehen und zu erfahren. Wer ein dickes Fell hat, kann mit diesem Geschäftsmodell eine Menge Kohle machen. Einige Menschen streben darum nichts anderes an, als prominent zu werden – egal wie sie diesen Status erreichen…
Der menschliche Ungeist ist nicht zu stoppen. Er produziert Müll ohne Ende, welcher sich über alle Medienplattformen ergießt, übelriechend und voller Menschen, die sich wie Ratten von diesem Unrat ernähren.

Boris Becker wurde in London zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt lese ich im Unterhaltungsteil der Internetmedien. Ich komme mir vor wie ein Voyeur, weil ich meine Neugierde nicht zähmen konnte. Die Erinnerung kriecht in mir hoch: ich sehe uns Mitte der Achtziger in der Kneipe die Spiele von Bum-Bum Boris und Steffi Graf verfolgen, wie wir mitfiebern und uns über ihre Siege freuen. Nicht dass ich ein Fan dieser Tennisasse gewesen wäre, aber ihre Spiele hatten für uns damals einen großen Unterhaltungswert. Seit Jahrtausenden ergötzen sich die Menschen am sportlichen Wettkampf. Auch ich kann diesem Reiz offenbar nicht ganz widerstehen, vor allem wenn ich in Gesellschaft sitze. Oft brauchen meine Augen auch nur eine Ereignisfläche, auf die sie starren können, während ich an meinem Bier nippe und meinen Gedanken nachhänge. Am Spirituosenregal habe ich mich irgendwann sattgesehen…
Okay, lieber Boris, du wirst den Knast schon überstehen. Viele halten zu dir, wie ich las. Schade, dass ich dich nie kennenlernte. Schließlich waren wir quasi Nachbarn (in meiner alten Heimat). Da hätte man sich ja mal über den Weg laufen können, also damals, als du noch geerdet warst.

           

Feierabendbier

Inzwischen besuchte ich nach der weitgehenden Aufhebung der C-Regeln ein paarmal die Kupferkanne. Vom C-Virus keine Rede mehr, jedenfalls nicht in meiner Anwesenheit (was mir ganz recht ist). Thema sind nun die steigenden Preise, vor allem für den Wirt Necip – die ewige Sorge ums wirtschaftliche Überleben. Die kleinen Sparer beißen ins Gras, während die Großen immer größer werden. Der Mittelstand geht den Bach runter. Eine Entwicklung, welche in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts begann und sich zusehends beschleunigt. Ottonormalbürger muss mit immer mehr Einbußen rechnen. Vor allem die Alten sind betroffen. Die materielle Wohlfühlblase des Wirtschaftswunderlandes löst sich auf. Statt sozialer Hängematte ein Nagelbrett – „Stirb langsam“ in Deutschland.
Ich kann wirklich froh sein, einen relativ krisensicheren Arbeitsplatz zu haben. Beim Bier muss ich noch nicht knausern. Ich genieße es, etwas abseits an der Theke zu sitzen und meinen Gedanken nachzuhängen… Ab und zu wechsele ich ein Wort mit Necip oder einem Stammgast. Aller guten Dinge sind… mindestens drei, sage ich zu Gabi, die immer freitags hinter dem Tresen steht. Sie lacht und bedient den Zapfhebel. Ein Bierstrahl zischt ins Glas (ich liebe dieses Geräusch).

Mittagspause in der Kupferkanne

Rose steht hinter der Theke und begrüßt mich freudig. Necip, ihr Mann, bleibt verhalten, sitzt mit der Tageszeitung an einem Tisch und schlürft Kaffee. Spontan entschloss ich mich, meine Mittagspause in der Kupferkanne zu verbringen. Seit ein paar Tagen ist der Zutritt für Ungeimpfte wieder erlaubt.
„Na, wie geht’s dir?“ lacht Rose strahlend, „Gut siehst du aus!“
„Unkraut vergeht nicht“, lache ich zurück. Ich schaue mich um. Es hat sich nichts verändert. Dasselbe Inventar, dieselben Stammgäste.
„Entschuldige, dass…“ meint Rose ernsthafter, „sie kontrollierten häufig, zu allen Tageszeiten.“
„Klar“, winke ich ab. Wir schwatzen noch ein wenig, und ich genieße das frisch gezapfte Bier. Was ein Balsam für meine geschundene Seele! So ähnlich muss sich ein Knasti bei seinem ersten Kneipenbesuch in Freiheit fühlen.

Der April beginnt eisig. Der Winter will sich noch nicht geschlagen geben. Die Coronapandemie wütet trotz der Lockerungen noch immer in den Köpfen. Die Masken werden freiwillig getragen. Die permanente mediale Einschüchterung der Menschen zeigt nachhaltig Wirkung. Die Regierung führt seit 2 Jahren einen vergeblichen Krieg gegen ein Virus, welcher zum Psychokrieg gegen die eigene Bevölkerung mutierte. Immerhin ist die Impfpflicht erstmal vom Tisch. Ein Teilerfolg für all jene, die die irrsinnige Corona-Politik kritisieren.

Es scheint eine gute Zeit für Krieg zu sein. Wahnsinnige Machthaber spielen mit tödlichen Waffen. Ein Land, die Ukraine, wird zum Schachbrett, die Bevölkerung zum Bauernopfer. Keine Seite will verlieren, egal wie viele Menschenleben der Krieg noch kosten wird. Ich will auf keiner Seite stehen. Solcherlei Schwarzweiß Denken mag ich nicht. Niemand muss mir sagen, auf welcher Seite die Guten, und auf welcher Seite die Bösen stehen. Krieg ist böse. Krieg kennt keine Gewinner. Krieg ist kein Spiel. Krieg zeigt die dunkle Seite des Menschen. Krieg ist das schlimmste Verbrechen der Welt. Krieg ist Brudermord.

Trotz der dunklen Wolken, die von allen Seiten näherrücken, verläuft mein Leben weitgehend in normalen Bahnen… Ich bestelle ein zweites Pils. Die Stammgäste in der Kupferkanne lachen und juxen miteinander. Ich grinse breit und fühle mich wohl wie schon lange nicht mehr.

Der Kaiser ist nackt

Wenn ich wollte, dürfte ich in Berlin wieder in die Kneipen. Habe ich gegoogelt. (…) Mich kotzt diese Verordnungs-Willkür an! Nicht, dass ich nicht froh drum wäre, endlich wieder ein frisch gezapftes Bierchen an der Theke zu süffeln… Aber was hat das nun gebracht, meinesgleichen monatelang von der Gastronomie auszuschließen – glaubt wirklich irgendjemand, dass mit solcherlei Maßnahmen irgendwas für die Volksgesundheit erreicht wurde?! Spätestens nachdem bekannt war, dass die Impfung, lediglich einem schweren Krankheitsverlauf vorbeugen kann (wenn überhaupt), sich also Geimpfte auch anstecken können und das Virus an die Umwelt abgeben, hätte einem allein der gesunde Menschenverstand gebieten müssen, die gesellschaftliche Ächtung und Diskriminierung der Ungeimpften augenblicklich einzustellen. Doch das Narrativ des Sündenbocks ist so wunderbar bequem, selbst wenn die Erzählung immer absurder wird. (Gestern wie heute.) Darum klammern sich immer noch viele an die Impfpflicht. Sie sind selbst Teil ihrer Erzählung geworden, in die Rollen gepresst, die sie sich selbst zuwiesen. Sie können nicht zugeben, dass sie mit vielen Aussagen und Prognosen falsch lagen. Und es kommt noch dicker: Womöglich propagierten sie eine im Hauruckverfahren entwickelte Medizin, deren schädliche Nebenwirkungen unverhältnismäßig groß gegenüber des erwünschten positiven Effekts sind. Bevor sie also in die Defensive gedrängt werden, starten die Hardliner unter den Impfbefürwortern Ablenkungsmanöver nach dem Motto „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“: Die Medizin könne man sich bedenkenlos reindrücken lassen und damit seine Solidarität bekunden. Die Impfung sei alternativlos! – Das Schreckgespenst des Corona-Virus wird aufrechtgehalten, indem man es in die Zukunft verortet. Die einzig wirksame Waffe dagegen ist und bleibt die Impfung… Ein Hurra auf die Gutmenschen in der Pharmaindustrie!
Noch immer werden Coronapolitik-kritische Stimmen geflissentlich ignoriert, selbst jene mit wissenschaftlicher Relevanz und Reputation. Noch immer wird vor Kritikern die Nase gerümpft, als seien sie Aussätzige.
Noch immer fehlt es an dem gemeinschaftlichen Aufruf in unserer Gesellschaft „Der Kaiser ist nackt!“.   

Es macht mich nicht glücklich, dass ich wieder in Kneipen gehen kann. Wir sind noch lange nicht über den Berg. Ich denke an meine alten Weggefährten in der Altenpflege, welche, falls ungeimpft, aufgrund der kürzlich eingeführten einrichtungsbezogenen Impfpflicht Kämpfe mit ihren Arbeitgebern und den Gesundheitsämtern ausfechten müssen. So kann man es den Leuten auch vermiesen, in diesem doch aufopferungsvollen Beruf tätig zu sein. Zudem wird noch mehr Politikverdrossenheit erzeugt – vorsichtig ausgedrückt.

Das alles ist doch Scheiße!

Die einen sind kalt, und die anderen haben es kalt

Ich glaube, ich habe einen Gichtanfall im Grundgelenk des rechten Großen Zehs. Wünsche ich niemandem. Unter Schmerzen humpele ich durch die Wohnung. Nun die Behandlung mit einem Antirheumamittel und Natron. Vor ein paar Jahren hatte ich das gleiche Problem am linken Fuß. Die Entzündung sollte in den nächsten Tagen abklingen. Zum Arzt will ich nicht tigern. Ich weiß selbst, dass ich mich unausgewogen ernähre und zu wenig bewege. Dazu der Alkohol. Gesund werde ich sicher nicht sterben.
Der April begann mit winterlicher Kälte. Ich verpasse also nichts, wenn ich am Wochenende in der Bude bleibe. Nur zum Einkauf kurz raus. Mit den Birkenstockschlappen sollte das möglich sein.
Wie sind eigentlich seit dem 1. April die Corona-Regeln in Berlin? Habe ich noch nicht nachgeguckt. Muss ich im Supermarkt noch Maske tragen? Und wie steht`s mit den Kneipen, Kinos und Konzerten – werde ich als Ungeimpfter weiterhin ausgesperrt?
Ich glaube gehört zu haben, dass die allgemeine Impfpflicht schwer durchsetzbar ist. Es werden Stimmen laut, sie wenigstens für die alten Säcke ab 50 einzuführen. Keine Ahnung, was bei diesen Impfpflichtdiskutanten die Gehirnzellen ersetzt. Vielleicht Haferflockenbrei.
Der Krieg in der Ukraine indes läuft munter weiter. Menschen werden in dem Haus neben unserem Nachbarhaus tagtäglich mit den Schrecken des Krieges konfrontiert…
Ich liebe meine Füße und hoffe, dass ich bald wieder ohne Schmerzen gehen kann. Wer weiß, wann ich von hier fliehen muss. Nicht unbedingt vor den Russen, sondern vor dem Irrsinn in dem Land…, wo ich einst das Licht der Welt erblickte.

Krieg

Gut 1200 Kilometer östlich von Berlin liegt Kiew. Aus einem Land, das ich sonst wenig wahrnahm, erfahre ich über die Medien seit 2 Tagen erschütternde Nachrichten. Die Ukraine wurde von Russland überfallen. Der russische Präsident Putin befahl es. Ich weiß zu wenig von seinen Gründen. Ich weiß zu wenig von der geopolitischen Lage. Ich weiß zu wenig von der Nato und der Großmacht USA. Ich weiß zu wenig von China. Ich weiß zu wenig von der EU. Ich weiß zu wenig von der UNO. Die Nachrichten überschwemmen mich, während ich im Homeoffice sitze und Tumoren dokumentiere. Die Nachrichten lassen mich nicht unberührt. Ich sehe Menschen, die aus dem Kriegsgebiet fliehen. Ich sehe Menschen, die verängstigt sind. Mein Mitgefühl ist bei all diesen Menschen. Gut 1200 Kilometer östlich von Berlin liegt Kiew, die Hauptstadt der Ukraine. Was sind 1200 Kilometer? Die Entfernung schmilzt immens, wenn ich die Nachrichten verfolge. Mein Fernseher steht vier Meter von meiner Couch. Was ist hier los? frage ich mich. Kann es zu einem Atomkrieg kommen? Ist es vorbei mit dem Frieden? Gab es den Frieden je?
Das Leben geht weiter in Berlin. Die Menschen tragen Masken, wie es von ihnen erwartet wird. Einige protestieren gegen den Krieg. Ich kenne meine Mitmenschen zu wenig. Ich kenne nicht mal mich selbst. Ich verfolge die Nachrichten im TV. Ich genehmige mir einen Drink nach dem anderen. Es ist Wochenende. Es ist immer noch Winter. Es ist Krieg in Europa.

 

Von YouTube, Schwurblern und Totalitarismus

YouTube ist eine wunderbare Inspirationsquelle. Ich erfahre des Abends im Kuschelbettchen, dass die Erde flach ist und sich im Zentrum des Kosmos befindet, dass Mondlandungen nie stattfanden, Paul McCartney seit Jahrzehnten tot ist und von einem Doppelgänger ersetzt wurde, die Evolutionstheorie falsch ist, Einstein irrte, wir von Reptiloiden in Menschengestalt beherrscht werden, mal wieder der Weltuntergang kurz bevorsteht, die Geschichtsschreibung, wie wir sie in der Schule lernen, Blödsinn ist, der Mond einer Alien-Rasse als Raumstation dient… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Manche Annahmen sind derart obskur, dass ich geistig nicht mitkomme. Einige Theorien dagegen stinken ganz gut gegen die herrschende Mainstream-Meinung an und bringen mich zum Grübeln. Die Welt birgt viele ungelöste Rätsel und Geheimnisse. Was wird nicht alles vertuscht? Das Volk wird mit Propaganda überschüttet. Wer gewissen Ungereimtheiten nachgeht, bringt sich nicht selten um Job und Karriere. Systemkritische Journalisten und Whistleblower leben gefährlich… nicht nur in Diktaturen. Unbequeme Wahrheiten sollen gefälligst totgeschwiegen werden. Wer nicht mitmacht, bekommt schnell das Etikett Volksfeind aufgedrückt oder wird gar zum Landesverräter und rund um den Erdball gejagt. Bürger, die das Grundgesetz hochhalten, ihre Freiheitsrechte öffentlich einfordern, werden vom Verfassungsschutz beobachtet… Geht’s noch irrsinniger?!
Die Leitmedien haben sich längst vom Duktus eines aufklärerischen Journalismus verabschiedet, – wurden zum verlängerten Arm der Herrschenden. Die Eliten sind sich untereinander grün. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Die Verflechtungen zwischen Politik, Medienanstalten, Industrie, Banken/Versicherungen, Internetmagnaten und Geldadel sind exorbitant. Mündige kritisch nachfragende Bürger sind unerwünscht. Aber zum Glück der Herrschenden hält die Masse relativ still. „Warum schweigen die Lämmer?“ fragt der Psychologe Rainer Mausfeld zurecht (siehe YouTube, Vortrag am DAI Heidelberg, 03.02.2019).
Auf YouTube stehen sinnige und unsinnige Videobeiträge nebeneinander. Die einen regen meine Fantasie an, andere unterhalten mich, und wieder andere schätze ich aufgrund ihres Scharfsinns und geistigen Niveaus. Bedauerlich ist, dass YouTube im Zuge der Corona-Story immer öfter zum Zensurstift griff. Wobei der Algorithmus, nach welchem die Löschungen vorgenommen werden, dubios ist. Dezidierte Begründungen werden nicht geliefert. Medizinische Falschinformation heißt es platt. Ehrlicher wäre, wenn YouTube schriebe: Information, die dem Corona-Narrativ Deiner Regierung widersprechen.
Aber gut. Ich denke, dass die Masse der Leichtgläubigen eher bei denen ist, welche dem Regierungsnarrativ und der journalistischen Arbeit der Altmedien quasi uneingeschränkt Glauben schenken. Die Welt der Verschwörungstheoretiker und sogenannten Schwurbler halte ich für weitgehend harmlos. Sie agieren aus gesellschaftlichen Nischen heraus. Ihre Ideen und Theorien sind nicht unbedingt verrückter als der uns von Kinderbeinen an aufgepfropfte Materialismus-Kult. Auf unserer Welt läuft etwas gewaltig schief – so mein Empfinden, seit ich denken kann… Auch Einstein kann sich geirrt haben. Und Darwins Evolutionstheorie wirft viele Fragen auf. Als freidenkender Mensch will ich nicht, dass mir irgendein Weltbild aufgezwungen wird, weder ein materialistisch-technokratisches noch ein religiöses. Das Böse sehe ich dort, wo geäußerte Gedanken, wie abstrus sie vielleicht vielen Mitmenschen erscheinen, sofort als schädlich oder krank angesehen werden. Ich wünsche mir eine bunte Welt der Meinungsvielfalt, in welcher nur jene bekämpft werden, welche Macht ihrer Wassersuppe (totalitaristisch) diese Meinungsvielfalt, somit das geistig Lebendige, abtöten wollen.

        

Frucht

Das Ziel der Tätigkeit der Vernunft ist die Wahrheit, das Ziel der Tätigkeit der Liebe ist das Gute. Aber damit eine Frucht erzeugt wird, ist es nötig, daß die beiden Tätigkeiten zusammenfallen. Das Gute wird nur durch eine vernünftig von der Wahrheit geklärten Liebe entstehen, und die Wahrheit wiederum nur durch die Tätigkeit einer Vernunft, die auch das Gute und Liebevolle zum Ziele hat.

Tolstoi

(ein klein wenig von mir redigiert)