Impfpflicht für mehr Freiheit

war das Thema des heutigen Presseclubs im öffentlich-rechtlichen TV… Ich bin geschockt!
Ich bin geschockt über die Aussagen der Teilnehmer, also der anwesenden Journalisten, die alle ins Horn des Corona-Narratives der Regierung bliesen. Ich bin schockiert von ihrer einseitigen Argumentation und Sichtweise… Mir fehlen die Worte.
Ebenso schockierend waren die Anmerkungen der Anrufer in der Viertelstunde „Presseclub nachgefragt“. Natürlich ließ man keine Kritiker zu Wort kommen.
Auch wenn mir mein Verstand sagt, dass in dieser Sendung nur ein Ausschnitt der öffentlichen Meinung abgebildet wurde… Impfgegner ausschließlich als Spinner oder uninformierte/unaufgeklärte Subjekte darzustellen, ist ein Unding!! Diese journalistischen Totalausfälle redeten, als ob es keine anderen medizinischen/wissenschaftlichen Erkenntnisse und Fakten gäbe.
Ich muss tief durchatmen… Ich fühle mich persönlich diskreditiert. Ich bin geschockt… Ich bin wütend! Es kann doch nicht sein, dass die Mehrheit der Gesellschaft aus Arschlöchern besteht – oder?!

Der Tag wird kommen

Nachdem wir unzählige Weltuntergänge verpassten, wird ein Tag kommen, an dem es wirklich so weit ist. Ebenso wie der individuelle Tod eines jeden Lebewesens von Stunde zu Stunde näher rückt – die Sanduhr des Lebens läuft unweigerlich ab. (Wer versteht den Sinn dahinter?) Die Menschen flüchten in Religion und Ideen. Pflanzen und Tiere suchen nicht nach einem Sinn. Das Muster ist immer dasselbe: Geburt – Wachstum – Reife – Fortpflanzung – Vergehen. Evolution durch Rivalität, Auslese, Überlebenskampf, Anpassung. Die Natur braucht keine ordnende Hand – sie trägt alles in sich. Die Natur braucht keine Gesetze und keine Moral. Sie existiert selbstverständlich.
Nur wir Menschen entwickelten unsere ganz eigenen Ideen, durchschnitten die Nabelschnur zu unserer Allmutter. Wir entwickelten Sprache, Bewusstsein, Geist, Technik… Und da gibt es die einen, die Bewusstsein und Geist als ein Geschenk ansehen, in Frieden mit sich und ihrer Umwelt leben wollen; und es gibt die anderen, die in ihrem Größenwahn Kriege gegen die Natur und gegen sich selbst führen. Deren Gier kennt keine Grenzen. Sie glauben, dass sie alles beherrschen können. Dieser Menschenschlag hat sich im Zeitalter des Materialismus und Kapitalismus durchgesetzt.
Der Wahnsinnige wird sein Ende finden wie alles andere auch. Aber mit dem Unterschied, dass der Wahnsinnige in Unfrieden und Unverstand auf sein Ende zusteuert. Dass er zuvor die Hölle auf Erden erzeugt.

   

Wo führt das hin?

Und bist du nicht willig, so brauch` ich Gewalt – so lesen sich inzwischen viele Impfaufrufe zumindest indirekt. Abgesondert werden sie von hochrangigen Politikern und anderen, die sich im Rahmen der Impfkampagne bemüßigt sehen, gegen die Impfunwilligen Stimmung zu machen. Eifrig wird auch wieder an der Corona-Angstmache gearbeitet – die nächste Welle ist beschlossene Sache. Und ich weiß jetzt schon, wen man für die steigenden Inzidenzen verantwortlich machen wird – Leute wie mich, die sich trotz aller Anreize und Mahnungen nicht pieksen lassen. Wir werden öffentlich an den Pranger gestellt und mit Dreck beworfen, während die Scharfmacher ihre Hände in Unschuld waschen. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht ausartet…, dass ein kleiner Rest Aufklärungsgedanke die Menschen zur Vernunft bringt.
Ich bin kein ängstlicher Typ, aber einige Aussagen von Landesfürsten und anderen Obrigkeiten bereiten mir Magengrummeln. Unglaublich – die Hemmungen fallen zunehmend. Solcherlei geäußerte Menschenverachtung halte ich für abgrundtief böse. Wir steuern auf eine Art Apartheid von Geimpften und Ungeimpften zu. Über Verhältnismäßigkeit redet schon lange niemand mehr. Das Corona-Narrativ hat sich verselbstständigt – es braucht keine Rechtfertigung mehr. Es heißt nur noch: Auf welcher Seite stehst du?

Auge des Universums

Abends, wenn ich es mir im Bett bereits gemütlich gemacht habe, lausche ich gern vorm Einschlafen allerlei YouTube-Beiträgen. Darunter auch wissenschaftliche Beiträge zur Quantenphysik – weil ich die mit ihren Paradoxien total faszinierend finde. Man kommt nicht herum zu fragen, was unsere Wirklichkeit im Grunde ausmacht. Welchem Daseins-Konstrukt sitzen wir auf? Auch lausche ich gern Beiträgen aus Philosophie und Grenzwissenschaften. Oder ich kuschele mich bei phantastischen Erzählungen von H. P. Lovecraft ins Kopfkissen.
Mit der Zeit kristallisierte sich der ein oder andere Favorit meiner abendlichen Bettkuschel-Séancen heraus. Darunter Thomas Campbell mit seiner Theory of Everything – von ihm kurz „My Big TOE“ genannt. Auch wenn ich ihm nicht immer folgen kann oder mag – seine Theorie, dass wir eigentlich in einer virtuellen Realität leben, hat was. Er bricht damit aus der klassischen deterministischen Physik aus und erläutert ein neues Weltbild, in welchem die Paradoxien der Quantenphysik sowie paranormale Phänomene einen Platz finden. Mir gefallen insbesondere seine Gedanken zum Bewusstsein, welches er als die entscheidende kreative Entität hinter allem hält.
Intuitiv deutete ich schon als junger Mann den bewussten Geist als das Auge des Universums und spürte, dass alles mit allem verbunden ist…, dass ich Teil einer Weltseele bin. Mit philosophisch-wissenschaftlichen Gedankenkapriolen dieser Art kann man mich also prima unterhalten (- falls nicht zu abstrus).
Eine ketzerische Frage an Thomas Campbell kam mir vorhin in den Sinn: Realität bleibt vordererst Realität – egal ob virtuell oder nicht – So what?


Der Irrsinn hat Methode

Sie können es nicht lassen. Seit vielen Monaten. Die Medien füttern uns mit Todeszahlen im Zusammenhang mit Corona. In keiner Nachrichtensendung darf fehlen, wie viele Menschen an oder mit Corona starben. Selbst wenn es nur wenige sind. Wir sollen es ständig hören: Corona ist noch nicht vorbei! Es sterben täglich Menschen an dem Virus! Seid brav und lasst euch impfen!
In keinen Nachrichten hören wir, wie viele Menschen tagtäglich im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen sterben. Man könnte meinen, es gäbe auf diesem Planeten nur noch Corona. Niemand erzählt uns, wie viele Menschen täglich im Straßenverkehr zu Tode kommen oder Gewaltverbrechen zum Opfer fallen. Es existieren ausschließlich Corona-Tote… Doch halt! – Eine wirkliche Katastrophe drängte die Corona-Berichterstattung an den Rand… Kurzfristig.

 

Bewusstsein

Was ist eigentlich Bewusstsein? Ich dachte immer, dass es das höchste ist, was ein Lebewesen als ein Individuum auszeichnet. Ich verband es mit gedanklicher Selbstreflexion aber auch mit einer bewusst emotionalen Wahrnehmung von Dasein/Leben und Umwelt. Es folgten Fragen wie: Gibt es ein originäres ICH-Bewusstsein? Wer bin ich? Wie sehr bin ich ICH? Bleibe ich ICH im Laufe meines Lebens und darüber hinaus? Geht mein Bewusstsein über mich hinaus? Gibt es ein universelles Bewusstsein? Kann eine künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickeln? Gibt es verschiedene Bewusstseins-Stufen ähnlich Erkenntnis-Stufen? Was bedeutet ein höheres Bewusstsein haben? Ist das Bewusstsein lediglich ein Spiegel, eine Art Kurzschluss im Denkprogramm?
Im Laufe meines Lebens musste ich jedenfalls erkennen, dass meine Mitmenschen ganz unterschiedlich „bewusst“ tickten. Mitunter fragte ich mich, ob mein Gegenüber eher so was wie ein Zombie war. Aber das mag daran liegen, dass wir oft nur unsere Fassaden zeigen. Trotzdem: Selten lausche ich in meinem Umfeld Gesprächen über das Bewusstsein und andere existentielle Themen. Das philosophische Interesse scheint einigermaßen rar gesät zu sein. Vermutlich haben manche Menschen Angst, sich mit derlei Thematik auseinanderzusetzen – könnten doch die bisherigen Lebensschwerpunkte und -maxime in Frage gestellt werden. Viel leichter ist es, wenn man sich in vorgefertigte Denkmuster von Religionen und Ideologien hineinbegibt… Ich dagegen dachte immer, dass gerade dieses eigene philosophische Nachsinnen ein entscheidendes Merkmal von Lebewesen mit Bewusstsein darstellt (– besonders bei Denkmonstern wie uns Menschen). Dabei saß ich einem weitverbreiteten Denkfehler auf: Man sollte besser nicht von sich auf andere schließen.
Heute habe ich mich damit abgefunden, dass ich mit meinem beharrlichen Infragestellen von uns eingeimpften Wirklichkeiten und Denkschemata relativ einsam bin… Es hilft nichts – ich muss immer weiterfragen. Irgendetwas ganz tief in mir verlangt danach. Ich nenne es Bewusstsein.


Wenn man an nichts böses denkt

Meine Gesundheitskasse fordert eine Nachzahlung von 2017 aus der Zeit, als ich wohl ein paar Wochen vom Ende meiner Fortbildung bis zum Antritt meiner neuen Arbeitsstelle als freiwilliges Mitglied versichert galt. Natürlich fiel ich aus allen Wolken, denn es geht immerhin um einen Betrag von fast 400 Euro, ein Drittel davon Säumniszuschlag. Ich ackerte also meine alten Unterlagen durch, fand aber dazu kein Schreiben meiner Gesundheitskasse. Wenn ich mal davon ausgehe, dass ihre Geldforderung zurecht besteht, so sehe ich doch nicht ein, diesen vehementen Säumniszuschlag obendrauf zu zahlen.
Nach zwei Telefonaten erfuhr ich nun, dass es damals tatsächlich ein Schreiben mit dieser Forderung an mich gab (eine Kopie will man mir zusenden). Warum ich diesen Brief offenbar nicht erhielt, weiß der Teufel! – denn sicherlich hätte ich die Forderung beglichen. In solchen Angelegenheiten bin ich einigermaßen pflichtbewusst.
Der freundliche Mitarbeiter meiner Gesundheitskasse machte mir immerhin das Angebot, dass er aus Kulanz den Säumniszuschlag halbiert, wenn ich den Betrag auf einen Ritt überweise. Okay, dachte ich, blöd gelaufen, aber was soll ich machen? Ich gab also klein bei.
Verärgert über diese alte Forderung bin ich trotzdem. Vielleicht sollte ich den Wechsel zu einer anderen Gesundheitskasse in Erwägung ziehen… Ich gehöre zu den Menschen, die erst einen Ruck brauchen, um sich über einen Anbieterwechsel Gedanken zu machen. Das betrifft nicht nur Gesundheitskassen, sondern auch all die anderen Anbieter von Serviceleistungen wie Telefon, Mobilfunk, Internet, Strom, Haftpflicht und andere Versicherungen sowie Geldinstitute. Wie ätzend, sich mit all diesem Kram auseinanderzusetzen!

 

Die Frau, die es voraussah

Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen… Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.

Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin, 1991, Quelle: https://www.achgut.com/artikel/baerbel_bohley_die_frau_die_es_voraussah

Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen

Nein, das Format eines Albert Schweitzer habe ich freilich nicht. Dazu fehlt es mir an Energie und Glauben. Ich erinnere mich, dass mir meine Mutter von Albert Schweitzer vorschwärmte. Er gehörte zu ihren Idolen.
Zufällig spülte mir das Worldwide Web dieses Zitat Albert Schweitzers (vorheriger Beitrag) zu, und ich war überrascht, wie gut es in die heutige Zeit passt. Noch nie wurde in unserer relativ jungen Demokratie so viel von Vater Staat bestimmt. Diese Entwicklung nahm schon lange vor Corona Fahrt auf und spitzte sich jetzt in der „Pandemielage“ zu. Wir Menschen versklaven uns zusehends selbst in einem undurchschaubar durchreglementierten Staatsgebilde, in einer hartherzigen und von jeglicher Vernunft losgelösten Bürokratie, in einem Gesundheitssystem, das profitorientiert ausgerichtet ist, in einer Konsumlandschaft, die in uns schwachsinnige Begehrlichkeiten weckt, in einem Meer von Versicherungen, welche uns für den Schadensfall das Blaue vom Himmel herunter versprechen… Dazu verlassen wir uns blind auf das, was in Tagesschau und anderen Formaten der Leitmedien tagtäglich auf uns einprasselt. Und zum Ausgleich betäuben wir uns mit allerlei dämlichen Fernsehshows, Soaps etc. mit intellektuell/geistig unterirdischem Nährwert. Wie soll in einer solchen Umgebung der mündige Bürger überstehen? – oder sich heranbilden? Doch nur, wenn er in Albert Schweitzers Sinne das Heft selbst in die Hand nimmt – auch auf das Risiko hin zu scheitern, bzw. mal falsch zu liegen. Natürlich, nicht jeder wird und kann ein Albert Schweitzer werden, aber man kann sich doch wenigstens seine Würde als selbstdenkender und freier Mensch bewahren… Darum spricht mir Albert Schweitzer mit diesem Zitat aus der Seele.


Es war gestern und ist doch heute (9)

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch.

(Albert Schweitzer, 1875 – 1965)