O Mann!

Wir leben in verrückten Zeiten, nicht erst seit Corona. Vor 21 Jahren fand der unfassbare Terroranschlag auf die WTC-Türme statt, welcher die USA zu einem beispiellosen kriegerischen Rachefeldzug veranlasste, durch den viele tausend unschuldige Menschen umkamen, Regionen in Nahost politisch destabilisiert wurden und der gesamte Westen inklusive Germany in diesen Kampf gegen den Terror verwickelt wurde. Im Nachhinein muss man fragen: Was gab es für deutsche Soldaten in Afghanistan zu verteidigen?! Ehrliche Antworten hört man allerdings dazu nicht, lediglich ein Herumgeeiere in Ausflüchten.
Nine Eleven sowie die furchtbaren Folgeereignisse wurden nie wirklich aufgearbeitet. Friedensforscher und Historiker wie Daniele Ganser, die sich hinterfragend mit dem Thema Nine Eleven auseinandersetzten, wurden diskreditiert. Die Mächtigen sind nicht an der Suche nach Wahrheit interessiert. Es könnten dabei Dinge aufgedeckt werden, welche sie vor dem Volk dumm dastehen lassen. Das Volk soll gefälligst auf Linie sein und dem glauben, was die Mächtigen mit ihren Erfüllungsgehilfen, den Leitmedien, proklamieren. Wie mit weniger leichtgläubigen Geistern umgegangen wird, erlebten wir beispiellos in den letzten 2 Corona-Wahn-Jahren. Entgegen allem gesunden Menschenverstand sollte man sich impfen lassen und die Corona-Maßnahmen gefälligst gutheißen. Wehe dem, der seinen Kopf zum Denken benutzte.
Wird es zum Thema Corona jemals eine Aufarbeitung geben? Wohl nur dann, wenn das Volk die Augen öffnet und erkennt, dass es von den Mächtigen an der Nase herumgeführt wurde. Aber nun ist das Volk bereits mit der nächsten Krise beschäftigt. In der Ukraine ist Krieg, gut 2 Flugstunden von Berlin. Der böse Russe überfiel die Ukraine. Die gesamte westliche Welt empört sich und ist in Aufruhr. Eifrig werden Sanktionen gegen den Aggressor Russland auf den Weg gebracht. Waffen werden in die Ukraine geliefert. So gut ich die Parteinahme für den in einem Konflikt Schwächeren nachvollziehen kann, so kann ich aber nicht verstehen, wie man sich mit irren Sanktionen dabei ins eigene Knie schießt. Unsere Regierung ist vorrangig dem deutschen Volk verpflichtet und nicht der ukrainischen Regierung, auch nicht den USA, die ihr eigenes Süppchen kochen.
Glaubt irgendwer, dass die Ukraine im Krieg gegen Russland eine Chance hat? Glaubt irgendwer ernsthaft, dass Waffenlieferungen an die Ukraine oder die erlassenen Sanktionen Mütterchen Russland in die Knie zwingen werden? Warum setzen die verantwortlichen Politiker nicht ihr ganzes Bemühen in Friedensverhandlungen, statt mit dem Feuer zu spielen?
Wieder soll sich das deutsche Volk beugen. Es soll die Inflation erdulden. Es soll im Winter für den Frieden frieren. Es soll Strompreise hinnehmen, die für viele unbezahlbar sind.

„Wir müssen Strom sparen für den Krieg, der dem Frieden dient. Der Strom wird jetzt abgeschaltet.“
(Zitat aus George Orwells Roman „1984“)


Fürwahr, wir leben in verrückten Zeiten. Nicht erst seit gestern. Der Ort Schilda ist nicht fiktiv, sondern Realität (besonders in Germany), siehe z.B. den auf die Spitze getriebenen Genderismus, den aktuellen Wokeness-Wahn, die Kontaktschuld, Cancel Culture, Realitätsverleugnung, das neue Infektionsschutzgesetz… Linke werden zu Rechten. Die Gescheiten werden nicht gehört. Die Idioten regieren. Und das Volk hält wie eine Schafherde mehrheitlich still.

Brasko und der Engel (2)

Gott versammelte seine Engel um sich. Zur Dienstbesprechung. Einige, die gerade auf der Erde zu tun hatten, waren per Video zugeschaltet. Wer sich Gott als alten Mann mit weißem Bart vorstellt, liegt voll falsch. Gott sah aus wie ein schnieker Banker. Wenn man nicht wüsste, dass es sich um eine Dienstbesprechung zwischen Gott und seinen Engeln handelte, hätte man denken können, man befände sich über den Wolken im oberen Stockwerk eines Bankenturms.
Nachdem allgemeinere Themen wie Corona, Ukrainekrise und Reptiloiden abgehandelt waren, sprach Gott einen der Engel direkt an.
„Bibi, wie weit bist du in der Sache Brasko?“
„O Herr, ich habe ihn so gut wie im Sack“, der Engel Bibi war per Video zugeschaltet.
„Und wann kann ich mit einem Ergebnis rechnen?“ hakte Gott nach.
„Sehr bald, O Herr… Wenn auch dieser Mr. Brasko eine harte Nuss ist“, Bibi räusperte sich verlegen.
„Ich gebe dir 2 Tage“, Gott rückte seine Krawatte zurecht, „Enttäusche mich nicht.“
„Sicher nicht, O Herr! Ich mache mich sogleich wieder an die Arbeit.“ Der Bildschirm, auf dem Bibi zu sehen war, verblasste.


„Danke, Sie sind ein Engel“, ich nahm das Bier entgegen.
„Sagte ich doch“, grinste sie breit, „Wollen wir nicht zum Du wechseln?“
„Ja“, grinste ich zurück, „Und, äh, wie heißt du?“
„Birgit – und du?“
„Brasko. Aber alle nennen mich Mr. Brasko.“
Wir prosteten uns zu. Ich nahm einen großen Schluck. Das Craftbier mundete gut, nicht zu speziell. Ich mag es süffig – „Birgit, du hast mich vorhin gefragt, ob ich glücklich sei…“

Der Tag hatte durch die engelhafte Begegnung im Biergarten eine positive Wendung für mich genommen. Vergessen war die unheimliche Erscheinung auf meiner Couch. Wird ein blöder Wachtraum gewesen sein. Schwamm drüber. Die Realität hatte mich wieder und das auf höchst angenehme Weise. Eine ganze Armee Glückshormone breitete sich in meinem Körper aus. Ich wehrte mich nicht.

    

Das Wettrennen der Ängste

„Halte durch!“, schreibt mir eine Mail-Freundin, die mit Hund und Mann in den Urlaub abdampft. Ich bin bereits wieder 1 Woche aus meinem Urlaub zurück und dokumentiere Tumoren bis zum Erbrechen. Wer hat solche Arbeiten erfunden? Wie kam ich nur dazu? – und befinde mich bereits im 6. Jahr…

Vor der Kupferkanne das ein oder andere Feierabendbierchen gezischt, von meiner Fahrradreise erzählt und mehr. Wir erleben unruhige Zeiten. Allerlei Ängste begleiten unseren Alltag: Kriegsangst, Virenangst, Angst vor Inflation, Angst vor Altersarmut, ganz allgemein Angst vor der Zukunft, Angst vorm Klimawandel, Angst vor Unfreiheit und Diktatur… Wir erleben ein regelrechtes Wettrennen der Ängste. Mal liegt die eine vorne und einige Zeit später die andere, oder es taucht im Hintergrund eine Angst auf, die man gar nicht mehr auf dem Schirm hatte.

Nicht mit allen Menschen kann man unbefangen über alles reden. Manche klammern sich an ihre Feindbilder, an ihr Weltbild wie ein Kind an sein Lieblingsplüschtier. Der Mensch wird zum eigenen Gedankendiktator und verbietet sich alle Einflüsse, welche diese Diktatur hinterfragen oder unterminieren könnten. Wenn mein Gegenüber bei einer schlichten Meinungsäußerung meinerseits sogleich aggressiv/beleidigend reagiert, weiß ich, dass ich in den Fokus seiner Gedankenpolizei geriet. Es geht dann nicht mehr um einen normalen Meinungsaustausch, sondern nur noch um Schadensbegrenzung. Am Besten relativiere ich meine Meinung und versuche dem Gespräch einen anderen Faden zu geben. Wenn das nicht klappt, und ich mit Beleidigungen und Vorwürfen zugeschüttet werde, bleibt mir nichts anderes übrig als zu gehen.
Dass ich relativ tolerant bin, hängt vielleicht damit zusammen, dass mein Gedankendiktator ein Freigeist ist. Er verfolgt kein totalitäres Ansinnen. Vielmehr schätzt er aufklärerische Gedanken, die Idee von Meinungsfreiheit und Menschenrechten.
„Leben und leben lassen“ – ich denke an meinen alten Freund Armin, dessen Lieblingsspruch das war. Er war starker Raucher, Trinker und Spieler. (Ich weiß nicht, wo er heute lebt – ob er noch lebt.) Die paternalistische Überfürsorge und Hypermoral des Staates, welche wir heute erleben, entmündigt das Individuum, konterkariert die Demokratie und führt uns hin zu einem totalitären Kontroll-Staat nach chinesischem Muster. Wer will das?!

Ich weiß nicht, welche meiner Ängste gerade vorne liegt. Ein heikles Thema. Vor Corona und Affenpocken jedenfalls fürchte ich mich nicht. Da habe ich eher Angst davor, dass es aufgrund der Dummheit der Politiker zum 3. Weltkrieg kommt.

Wie kurz sind die Beine der Lügner?

„Lügen haben kurze Beine“, sagt der Volksmund. Ich erinnere mich daran, dass ich in diesem Sinne erzogen wurde. Aus mir heraus fühlte ich mich im frühen Kindesalter stets der Wahrheit verpflichtet – „Kindermund tut Wahrheit kund“ sagt ein anderes Sprichwort. Nach und nach entdeckte ich allerdings, dass die Erwachsenen, die uns Kindern das Lügen strikt untersagten, es mit der Wahrheit selbst nicht so genau nahmen – als hätte man als Erwachsener einen Freischein zum Lügen. Trotzdem blieb ich dem Prinzip Ehrlichkeit noch bis nach meiner Einschulung treu…, bis ich endgültig im Dschungel des Lebens ankam, wo Täuschung und Lüge als nützliche, gar lebensnotwendige Strategien gelten. Schmerzhaft erinnere ich mich an meine allererste Lüge – was für ein Selbstverrat! Und wie das so ist: Wenn der Damm erstmal gebrochen ist… Doch das Lügen fiel mir immer schwer und bereitete mir Gewissensbisse.
Manchmal wird mir in Diskussionen Naivität unterstellt. Bin ich naiv, weil ich vom Prinzip Ehrlichkeit nicht ablassen kann? (Womöglich bin ich als Träumer/Idealist nie wirklich im Dschungel angekommen.) Aber irgendwer muss vor mir diese Idee auch schon gehabt haben… Wenn man im Sinne von „Lügen haben kurze Beine“ erzogen wird, damals und wahrscheinlich noch heute, muss dies über viele Generationen hinweg als ein hehres Prinzip gegolten haben (- warum nur?)… Und ich halte daran fest, dass man nur mit Ehrlichkeit gesellschaftliche Missstände effektiv verbessern kann.
Leider stößt man mit derart Ansinnen immer wieder auf Festungen der Doppelmoral in Politik und Institutionen. Als altgedienter Ex-Altenpfleger kann ich ein Lied davon singen, wie der „Pflegemissstand“ über Jahrzehnte durch eine fehlende Bereitschaft zur konsequenten Ehrlichkeit bei den Verantwortlichen verschleppt wurde. Und so ist es nicht nur in der Pflege, sondern systemisch in unserer gesamten Gesellschaft. Man lügt sich lieber in die Tasche, als sich unangenehmen Wahrheiten zu stellen. Am besten wird alles derart verschleiert, dass niemand mehr durchblickt, am Ende nicht mal mehr jene, die den Mist verzapften. Wir lügen uns die Lüge wahr. Der Meinungsfaschismus im Corona-Wunderland zeigt es aktuell. Wie Hannah Arendt sagte: Das Wahrlügen ist die teuflischste/perfideste Art des Lügens.

      

Haaaaatschii!!

Schneuz – Niesanfall von den vielen feinen Haaren. Was weg ist, ist weg. Also machte ich mich gleich nach dem Aufstehen ans Werk. Den Haarfestiger kann ich mir vorerst sparen – perfekte Urlaubsfrisur. Ich fühle mich (fast) wie neugeboren.  
Noch keinen Plan für den Vatertag. Necip will am Nachmittag grillen. Ich weiß nicht, ob ich darauf Lust habe. Eigentlich wollte ich vor der Fahrradreise ein paar Kilo wegfasten.
Die Sonne tut sich schwer heute. Nicht, dass es noch schifft. Ein Bierchen wollte ich schon zischen gehen.

Eine Kollegin wurde positiv auf Corona getestet. Der erste Coronafall aus meiner nächsten sozialen Umgebung, den ich seit Anfang der Pandemie mitkriegte. So weit ich weiß, geht`s ihr gut. Die Chefin vermeldete den Namen der betroffenen Person nicht, doch durch den Buschfunk kriegten alle schnell mit, um wen es sich handelt. (Ich als einer der letzten.) Viele meiner Kollegen/Kolleginnen sind verwhatsappt. Ich lehne WhatsApp ab, ebenso Facebook und Twitter. Will ich nicht, brauch ich nicht. Gegen gewisse Dinge sträuben sich mir die Haare…

Haaaaatschii!! – nicht wegen der feinen Haare und nicht wegen irgendwelcher Pollen. Ich reagiere auch allergisch auf geistige Inhalte, die sich mit meinem Denken und Fühlen schwer vereinbaren lassen… Ich glaube, dass ich, als ich vor rund 60 Jahren (Mitte Dezember) das Licht der Welt erblickte, erstmal kräftig niesen musste.

Mittagspause in der Kupferkanne

Rose steht hinter der Theke und begrüßt mich freudig. Necip, ihr Mann, bleibt verhalten, sitzt mit der Tageszeitung an einem Tisch und schlürft Kaffee. Spontan entschloss ich mich, meine Mittagspause in der Kupferkanne zu verbringen. Seit ein paar Tagen ist der Zutritt für Ungeimpfte wieder erlaubt.
„Na, wie geht’s dir?“ lacht Rose strahlend, „Gut siehst du aus!“
„Unkraut vergeht nicht“, lache ich zurück. Ich schaue mich um. Es hat sich nichts verändert. Dasselbe Inventar, dieselben Stammgäste.
„Entschuldige, dass…“ meint Rose ernsthafter, „sie kontrollierten häufig, zu allen Tageszeiten.“
„Klar“, winke ich ab. Wir schwatzen noch ein wenig, und ich genieße das frisch gezapfte Bier. Was ein Balsam für meine geschundene Seele! So ähnlich muss sich ein Knasti bei seinem ersten Kneipenbesuch in Freiheit fühlen.

Der April beginnt eisig. Der Winter will sich noch nicht geschlagen geben. Die Coronapandemie wütet trotz der Lockerungen noch immer in den Köpfen. Die Masken werden freiwillig getragen. Die permanente mediale Einschüchterung der Menschen zeigt nachhaltig Wirkung. Die Regierung führt seit 2 Jahren einen vergeblichen Krieg gegen ein Virus, welcher zum Psychokrieg gegen die eigene Bevölkerung mutierte. Immerhin ist die Impfpflicht erstmal vom Tisch. Ein Teilerfolg für all jene, die die irrsinnige Corona-Politik kritisieren.

Es scheint eine gute Zeit für Krieg zu sein. Wahnsinnige Machthaber spielen mit tödlichen Waffen. Ein Land, die Ukraine, wird zum Schachbrett, die Bevölkerung zum Bauernopfer. Keine Seite will verlieren, egal wie viele Menschenleben der Krieg noch kosten wird. Ich will auf keiner Seite stehen. Solcherlei Schwarzweiß Denken mag ich nicht. Niemand muss mir sagen, auf welcher Seite die Guten, und auf welcher Seite die Bösen stehen. Krieg ist böse. Krieg kennt keine Gewinner. Krieg ist kein Spiel. Krieg zeigt die dunkle Seite des Menschen. Krieg ist das schlimmste Verbrechen der Welt. Krieg ist Brudermord.

Trotz der dunklen Wolken, die von allen Seiten näherrücken, verläuft mein Leben weitgehend in normalen Bahnen… Ich bestelle ein zweites Pils. Die Stammgäste in der Kupferkanne lachen und juxen miteinander. Ich grinse breit und fühle mich wohl wie schon lange nicht mehr.

Der Kaiser ist nackt

Wenn ich wollte, dürfte ich in Berlin wieder in die Kneipen. Habe ich gegoogelt. (…) Mich kotzt diese Verordnungs-Willkür an! Nicht, dass ich nicht froh drum wäre, endlich wieder ein frisch gezapftes Bierchen an der Theke zu süffeln… Aber was hat das nun gebracht, meinesgleichen monatelang von der Gastronomie auszuschließen – glaubt wirklich irgendjemand, dass mit solcherlei Maßnahmen irgendwas für die Volksgesundheit erreicht wurde?! Spätestens nachdem bekannt war, dass die Impfung, lediglich einem schweren Krankheitsverlauf vorbeugen kann (wenn überhaupt), sich also Geimpfte auch anstecken können und das Virus an die Umwelt abgeben, hätte einem allein der gesunde Menschenverstand gebieten müssen, die gesellschaftliche Ächtung und Diskriminierung der Ungeimpften augenblicklich einzustellen. Doch das Narrativ des Sündenbocks ist so wunderbar bequem, selbst wenn die Erzählung immer absurder wird. (Gestern wie heute.) Darum klammern sich immer noch viele an die Impfpflicht. Sie sind selbst Teil ihrer Erzählung geworden, in die Rollen gepresst, die sie sich selbst zuwiesen. Sie können nicht zugeben, dass sie mit vielen Aussagen und Prognosen falsch lagen. Und es kommt noch dicker: Womöglich propagierten sie eine im Hauruckverfahren entwickelte Medizin, deren schädliche Nebenwirkungen unverhältnismäßig groß gegenüber des erwünschten positiven Effekts sind. Bevor sie also in die Defensive gedrängt werden, starten die Hardliner unter den Impfbefürwortern Ablenkungsmanöver nach dem Motto „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“: Die Medizin könne man sich bedenkenlos reindrücken lassen und damit seine Solidarität bekunden. Die Impfung sei alternativlos! – Das Schreckgespenst des Corona-Virus wird aufrechtgehalten, indem man es in die Zukunft verortet. Die einzig wirksame Waffe dagegen ist und bleibt die Impfung… Ein Hurra auf die Gutmenschen in der Pharmaindustrie!
Noch immer werden Coronapolitik-kritische Stimmen geflissentlich ignoriert, selbst jene mit wissenschaftlicher Relevanz und Reputation. Noch immer wird vor Kritikern die Nase gerümpft, als seien sie Aussätzige.
Noch immer fehlt es an dem gemeinschaftlichen Aufruf in unserer Gesellschaft „Der Kaiser ist nackt!“.   

Es macht mich nicht glücklich, dass ich wieder in Kneipen gehen kann. Wir sind noch lange nicht über den Berg. Ich denke an meine alten Weggefährten in der Altenpflege, welche, falls ungeimpft, aufgrund der kürzlich eingeführten einrichtungsbezogenen Impfpflicht Kämpfe mit ihren Arbeitgebern und den Gesundheitsämtern ausfechten müssen. So kann man es den Leuten auch vermiesen, in diesem doch aufopferungsvollen Beruf tätig zu sein. Zudem wird noch mehr Politikverdrossenheit erzeugt – vorsichtig ausgedrückt.

Das alles ist doch Scheiße!

Die einen sind kalt, und die anderen haben es kalt

Ich glaube, ich habe einen Gichtanfall im Grundgelenk des rechten Großen Zehs. Wünsche ich niemandem. Unter Schmerzen humpele ich durch die Wohnung. Nun die Behandlung mit einem Antirheumamittel und Natron. Vor ein paar Jahren hatte ich das gleiche Problem am linken Fuß. Die Entzündung sollte in den nächsten Tagen abklingen. Zum Arzt will ich nicht tigern. Ich weiß selbst, dass ich mich unausgewogen ernähre und zu wenig bewege. Dazu der Alkohol. Gesund werde ich sicher nicht sterben.
Der April begann mit winterlicher Kälte. Ich verpasse also nichts, wenn ich am Wochenende in der Bude bleibe. Nur zum Einkauf kurz raus. Mit den Birkenstockschlappen sollte das möglich sein.
Wie sind eigentlich seit dem 1. April die Corona-Regeln in Berlin? Habe ich noch nicht nachgeguckt. Muss ich im Supermarkt noch Maske tragen? Und wie steht`s mit den Kneipen, Kinos und Konzerten – werde ich als Ungeimpfter weiterhin ausgesperrt?
Ich glaube gehört zu haben, dass die allgemeine Impfpflicht schwer durchsetzbar ist. Es werden Stimmen laut, sie wenigstens für die alten Säcke ab 50 einzuführen. Keine Ahnung, was bei diesen Impfpflichtdiskutanten die Gehirnzellen ersetzt. Vielleicht Haferflockenbrei.
Der Krieg in der Ukraine indes läuft munter weiter. Menschen werden in dem Haus neben unserem Nachbarhaus tagtäglich mit den Schrecken des Krieges konfrontiert…
Ich liebe meine Füße und hoffe, dass ich bald wieder ohne Schmerzen gehen kann. Wer weiß, wann ich von hier fliehen muss. Nicht unbedingt vor den Russen, sondern vor dem Irrsinn in dem Land…, wo ich einst das Licht der Welt erblickte.

Es tut sich was

Gestern kam die Nachricht von der Geschäftsleitung: Die Homeofficepflicht wird aufgehoben. Ab nächster Woche darf ich wieder häufiger im Büro aufschlagen. Das freut mich. Für meine Gemütslage und Arbeitsmotivation ist das Homeoffice auf Dauer nichts, zumal in einem 100%-Job. Bei der (meiner Meinung nach) relativ eintönigen sowie nervig/frustrierenden Tumordokumentation, bietet ein soziales Umfeld vor Ort mehr Kommunikation, damit Frustkompensation und Aufmunterung… Der Feierabend verdient es, ihn wieder Feierabend zu nennen. Zuhause klappe ich einfach das Laptop zu und bemühe mich hinüber zur Couch. Das Büro dagegen verlasse ich beschwingt mit guten Feierabendwünschen meiner Kollegen und Kolleginnen… Auf zum verdienten Feierabendbierchen in der Kiezkneipe!
Natürlich hat auch das Homeoffice seine Qualitäten… gerade für jene mit einem langen stressigen Arbeitsweg. Denen gönne ich es, wenn sie weiterhin so viele Tage wie bisher im Homeoffice arbeiten dürfen. Darüber entscheidet nun unsere Chefin in individueller Absprache mit den Mitarbeitern. Die Direktive der Geschäftsleitung „so viel Homeoffice wie möglich“ entfällt.

Ich stolperte im Internet über die Nachricht, dass bereits einige Biergärten geöffnet haben. Das Wochenende verspricht viel Sonne für Berlin –  wird Zeit, mich mal wieder aus dem Kiez zu wagen, z.B. hin zum Schleusenkrug. Der BRLO-Biergarten bei mir um die Ecke beendet seinen Winterschlaf erst am 1. April.

Die Idiotie nimmt kein Ende

Seit Monaten nehme ich als Ungeimpfter in Kauf, dass ich quasi vom öffentlichen Leben ausgeschlossen bin. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere – wozu über etwas aufregen, was man nicht ändern kann? Trinke ich eben mein Bier zuhause und verbringe meine Mittagspausen im Park, verzichte auf Kino, Konzerte und Reisen. Wir leben in einer Demokratie, und offenbar wollte die Mehrheit die Lockdowns und anderen Corona-Maßnahmen. Die Menschen wollen brave Staatsbürger sein (im besten Deutschland, das es je gegeben hat – lt. Herrn Steinmeier, dem alten und neuen allerbesten Bundespräsidenten). Sie lassen sich einen nur bedingt zugelassenen mRNA-Impfstoff intramuskulär verabreichen und vertrauen auf einige von der Regierung ausgewählte Experten, vertrauen einer Pharmaindustrie, deren Managern vor Profitgier der Speichel aus den Mundwinkeln rinnt. Prost Mahlzeit!
Meine Verärgerung heute hat aber einen anderen Anlass. Ich war einkaufen. Nicht dass ich am Wochenende auf dem Trockenen sitze. Das Aufsetzen einer OP-Maske nehme ich hin. Ich gewöhnte mich daran. Wozu Ärger provozieren? … Kaum hatte ich den Laden betreten, wies mich allerdings ein Supermarkt-Mitarbeiter zurecht: „Mein Herr, seit 2 Tagen ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht.“ Ich schaute ungläubig. „Der junge Mann fügte hinzu: „Entschuldigen Sie, aber das ist eine neue Verordnung.“ Ich hatte Glück, dass ich in meiner Manteltasche seit Monaten auch eine FFP2-Maske bei mir trage. Was soll das nun wieder? dachte ich und spürte Groll in mir hochsteigen. Erkläre mir doch mal jemand, warum ich die letzten Wochen/Monate mit der angenehmeren (weil luftdurchlässigeren) OP-Maske einkaufen durfte und jetzt, wo die Omicron-Welle ihren Scheitelpunkt überschritten hat, erneut die bescheuerte FFP2-Maske tragen soll… Mir fehlen die Worte. Werden wir von Schildbürgern regiert? Und warum machen so viele mit – befürworten gar diese unsinnigen Maßnahmen? Haben die alle einen Dachschaden?!