Gender- und Quoten-Scheinheiligkeit!

Finde ich eine Frauenquote gut? Wenn ja, sollte ich ebenso Schwulen-, Lesben-, und Transsexuellenquoten gut finden. Nicht zu vergessen eine Undefinierbar-Quote… Es sollte dann (aus Gerechtigkeitsgründen) neben der geschlechtlichen Zugehörigkeit auch Quoten hinsichtlich Kultur, Religion und Behinderung geben. Ich hasse Diskriminierungen. Und ich hasse Scheinheiligkeit! … Und was ist mit den Kindern? Warum wird ihnen nach wie vor bis zu einem willkürlich bestimmten Alter (momentan 18 J.) die Teilnahme an Wahlen verwehrt, wogegen viele demente Mitbürger (solange sie keinen gesetzlichen Betreuer/Vormund haben) ihre Stimme abgeben können? Es wäre nur recht und billig, Kindern, in dem sie als bedingt strafmündig gelten, also ab 14, an den Wahlen teilnehmen zu lassen – oder eine Art Kinderquote einführen… Wenn schon, denn schon.

(Denkfehler bitte ich zu entschuldigen. Dann bitte benennen – ich will nicht dumm sterben.)


Streiflichter

Die Delegierten wählen den neuen CDU-Vorsitzenden auf ihrem ersten digitalen Parteitag. Ganz auf Linie in Corona-Zeiten. Röttgen, Laschet oder Merz? – Armes Deutschland, wenn ich mir vorstelle, dass vielleicht einer dieser drei Hansel nächster Bundeskanzler wird.

Es schneit leicht (seit Tagen) in Berlin. Die Kulisse bewegungslos in Grau- und Brauntönen. Geahnt kalt. Ich kann nicht mehr sagen, ich hätte in diesem Winter keinen Schnee gesehen. Sowieso auf Bildern.

Meine Hausbank informierte mich, dass sie ab nächste Woche den Minuszins einführt. Tja, da werde ich mein Guthaben wohl auf mehrere Banken verteilen müssen… oder die Bank wechseln. (Fickt euch!)

Der selbstgefällige Söder auf seinem bajuwarischen Thron spuckt große Töne. Man kann sich vor Politpossen kaum retten. Und alle rufen: „Söder for Kanzler!“

Wenn es doch eine Impfung gegen den Corona-Wahn gäbe! Am Besten als Kombi-Impfung: mit dabei Wirkstoffe gegen Rassismus, Gier und Größenwahn. Ich empfehle eine Impfpflicht!

Gut, dass mir (noch) keine Haare aus den Ohren wachsen. Es muss nicht alles passieren, was passieren kann. Dasselbe gilt für den Weltuntergang.

Eine Schwäche von mir: das philosophische Schwafeln (hoffentlich besser als Habeck). Heute will ich mich darin bewusst zügeln. Am Ende denken meine Leser, ich hätte sie nicht mehr alle beieinander.

Gerade läuft auf meinem Lieblingsblues-Sender der fantastische Song „Why Can`t We Live Together“ von Timmy Thomas (aus dem Jahre 1973).

Ich ende.


Aber, Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul? — Dass ich dich besser fressen kann!

Liebe Leute, wir leben in Zeiten, wo man nicht mehr weiß, was man glauben soll. Am besten zwischendurch den Kopf ausschalten und aufs Bauchhirn hören. So gehe jedenfalls ich vor, wenn ich mit der Informationsflut überfordert bin, wenn sich zu viele Widersprüche ergeben, wenn mein Verstand an seine Grenzen gerät, wenn Lüge und Wahrheit kaum aufzudröseln sind… Allgemein ziehe ich mein Bauchhirn bei der Einschätzung von Menschen zu Rate. Wem kann ich vertrauen, wem besser nicht? Wer hegt eventuell böse Absichten? Das ist oft nicht ganz einfach zu sehen. Wie Rotkäppchen im Märchen lässt man sich allzu leicht täuschen. Mit meinem Bauchgefühl lag ich oft richtig. Wenn mein Bauch „Vorsicht!“ ruft, sollte ich es nicht ignorieren. Leichtsinnigerweise langte ich dann doch ein paarmal ins Fettnäpfchen. Verführbar bin ich besonders in der Liebe…
Am Besten komme ich durch den Tag, wenn Kopf und Bauch interagieren – wie zwei Seiten ein und derselben Medaille. Zum Beispiel beim Schreiben meiner Texte. Oder in der Kommunikation mit Mitmenschen.
Zurzeit erleben Kopf und Bauch schwierige Zeiten. Wie gefährlich ist Covid-19? Sind all die Freiheitseinschränkungen verhältnismäßig? Ist die Impfung der heilige Gral?
Da ich nicht von Hause aus autoritätsgläubig bin, folge ich nicht automatisch den Erklärungen der Regierenden. Die können ja sonst was behaupten. Wir wissen aus Erfahrung, dass sie nicht immer ehrlich zur Bevölkerung sind. Ein natürliches Misstrauen gegenüber den Agitatoren aus der Politik erscheint mir angebracht. Dasselbe gilt gegenüber den Wirtschaftsmagnaten. Und was die Medizin und den Wissenschaftsbetrieb angeht: Als ein Mensch, der seit Jahrzehnten im Gesundheitssystem arbeitet, verlor ich beim Blick hinter die Kulissen einiges an Vertrauen gegenüber Ärzten und medizinischen Koryphäen… (eigentlich dem gesamten System). Auf der anderen Seite weiß ich freilich, dass es eine Menge Gutes in der Medizin gibt. Die Fortschritte zum Wohle der Menschheit sind unleugbar. Götter in Weiß sind die Mediziner aber nicht (sind sie nie gewesen!), obwohl sich noch einige in dieser Rolle gefallen. Eitelkeiten und Gier beherrschen nicht nur uns Normal-Doofis, sondern auch die Eliten der Gesellschaft. Diese sogar in besonderem Maße, sagt mir mein Bauchgefühl.
Nein, ich schreibe hier nicht von meiner ganz persönlichen Verschwörungstheorie. Es geht mir um ein gesundes Misstrauen… Liebe Leute, seid wachsam!

     

Vom geistigen Abstand halten

Das neue Jahr fing an, wie das alte aufhörte. Mehr oder weniger. Für mich privat und im Job.
Die Hühner wie immer fleißig am Gackern und Dokumentieren. Zu fleißig für meinen Geschmack. Ich komme nicht immer hinterher. Ich will auch gar nicht hinterherkommen. Anrufe wie „Können wir Dir etwas abnehmen?“ nerven mich. Ich hasste schon immer den Wettbewerb. Das Hervorgetue ist nicht meine Welt. Am Schlimmsten fand ich es in der Altenpflege. Wie abscheulich, damit anzugeben, wie viele Bewohner(innen) man bis zum Frühstück schaffte. Ich konnte da nie mithalten. Wurde halt hinter meinem Rücken getuschelt. Scheiß drauf! Es waren ja nicht alle so arschgeigenhaft drauf. Irgendwie brachte ich es hin, dass man mich meist in Ruhe ließ. Einige dagegen bekamen die volle Breitseite des kollegialen Unmuts ab, – wurden z.B. bei der Pflegedienstleitung angeschwärzt im Sinne von: „Wir sehen nicht ein, dass wir für diese Schlaftablette mitarbeiten“. Ich fand so was immer extrem mies… Von den Rädelsführern hielt ich geflissentlich Abstand.
Solch niederträchtiges menschliches Verhalten begegnete mir nicht nur in Schule und Beruf, sondern auch im Privaten. Ich gehe so weit zu sagen, dass alle Bereiche menschlichen bzw. gesellschaftlichen Lebens durchseucht sind von solch kleingeistigen Umtrieben. Mehr oder weniger. Man muss nur mal in den jetzigen Corona-Zeiten genau hinschauen… Ehrlich, ich mache mir mehr Sorgen um den gesellschaftlichen Frieden als um Covid-19.

 

Im Corona-Knast

Ich vermisse das Bier in der Kneipe
Ich vermisse die Intimität mit dem anderen Geschlecht
Ich vermisse das Reisen

Von Risikogebieten umgeben
Kneipen und Laufhäuser seit Monaten
Geschlossen
Bleiben nur
Wichsen und Trinken
Zuhause
Dazu Homeoffice in Unterhosen
Bis zur Vergasung

Wenn das noch lange so weitergeht
Entwickle ich eine homoerotische Beziehung
Zu Meinem Kühlschrank