Ich sehe diese entsetzlichen Weiten des Weltalls, die mich einschließen, und ich finde mich an einem Winkel dieses gewaltigen Raums gefesselt, ohne dass ich weiß, warum ich an diesem Ort und nicht vielmehr an einen anderen gestellt bin, und warum die kurze Frist, die mir zu leben gegeben ist, mir gerade zu diesem Zeitpunkt und nicht vielmehr zu einem anderen der ganzen Ewigkeit, die auf mich folgt, bestimmt ist. Ich sehe überall nur Unendlichkeiten, die mich wie ein Atom und wie einen Schatten einschließen, der nur einen unwiederbringlichen Augenblick lang dauert.

Blaise Pascal

Grüße an die Unendlichkeit

Ich bin zwei Parallelen, die sich in der Unendlichkeit schneiden. Ich bin der Mülleimer, der vorige Woche geleert werden sollte und überquillt. Ich bin die Katze in Schrödingers Gedankenexperiment. Ich kam um die Lügen nicht herum. Ich legte meine Liebe fälschlicherweise auf eine Waagschale. Ich verlor die Liebe. Ich sehe mich inmitten auf dem Meer der Einsamkeit. Ich verdurste langsam. Ich lächele. Ich will meine Arme ausbreiten, aber schaffe es nicht. Ich will zu dir, aber du bist zu weit weg.
Ich verlor den Kontakt zur Welt. Ich verlor mich in dem Irrgarten meiner Gedanken und Gefühle. Ich forderte zu viel und gab zu wenig. Ich wurde gerufen und hörte nichts. Ich wollte dich vergessen aber konnte es nicht.
Ich denke mich weit weg. Ich komme nie an.