Alte Wege

Aus dem Homeoffice-Tran in die Wochenendmelancholie, der Rollladen auf Halbmast… Ich treibe dahin mit meiner Lieblingsmusik im Rücken. Das Hochladen auf YouTube Music dauerte zwei Tage und Nächte. Viele der Songs wecken alte Erinnerungen. Ich hörte sie lange nicht mehr. Streicheleinheiten für das geschundene Herz.
Ich will tanzen – ich will malen – schwerelos – fern von allen Ängsten – durchflutet vom wonnigen Gefühl der Liebe…
Ich sitze am Schreibtisch und träume mich durch einen milden Sommertag. Ich gehe im Geiste alte Wege. Ich will den Verstand ausschalten. Ich will neben dir liegen.

Das Fenster steht auf Kipp. Ein lauer Lufthauch berührt meinen Nacken. Ich denke zurück an meinen dementen Vater, als er hinter mir stand und zärtlich meinen Nacken anfasste, wie er es in seinem ganzen Leben nie getan hatte…
Wenn der Fluss zum Strom wird und schließlich ins Meer mündet, wird er sanft und verliert seine Ufer. Das Herz fließt hin zum Horizont.
„Alles Gute für deine Reise!“ rufe ich ihm hinterher.
Ich sitze am Schreibtisch und starre auf den Monitor des Notebooks, auf die Worte, die ich schreibe. Meine Lieblingsmusik im Rücken. Und das Leben vorm Fenster.

 

Optimist in der Liebe – Schwachkopf im Leben

Ziemlich unsichere Sache mit der ausklappbaren Aluleiter im engen Bad – die beiden Glühbirnen in der Deckenlampe (noch die alten von Osram mit Glühdraht) hatten auf einen Schlag den Geist aufgegeben, und ich tauschte sie aus. Immerhin hielten sie seit meinem Einzug, also länger als meine letzte Beziehung. Frauen kann man dummerweise nicht einfach austauschen (außer man ist Popstar). Dabei wäre es langsam an der Zeit für eine neue, die etwas Licht in mein Leben bringt. Das alleine vor sich hindümpeln ist auf Dauer nichts für mich. Irgendwo da draußen ist sie sicher, nur weiß sie es noch nicht. Die Arme. Auf er anderen Seite kann auch ich der Arme sein, der auf sie reinfällt (– wie beim verhängnisvollen letzten Mal). So weit darf man aber nicht denken, sonst schrumpelt die Sehnsucht nach Zweisamkeit zusammen wie ein Hetero-Schwanz in der Männerdusche. Was die Liebe angeht, bin ich seltsamerweise gnadenlos optimistisch. Etwas Dummheit darf man sich doch leisten, oder? Ich meine die Dinge, die einen kaputt machen, aber ohne die man nicht leben will. Darum brauten die Mönche Bier und gruben einen Tunnel zum benachbarten Nonnenkloster. Sie haben meine Sympathie. Und die Heimlichtuerei hat den Reiz sicher tausendfach erhöht. Hach! – ich wäre gerne mal bei einer solchen unterirdischen Orgie dabei gewesen…
Viel wichtiger als der Sex ist mir aber die Liebe. Nichts Schöneres in meinem Leben gab es, als einen dieser weitentfernten Sterne vom Nachhimmel zu holen und zu küssen. Lege dich neben mich – wir halten uns gegenseitig.

Die Frau

Sie sollte (noch) eine Taille haben. Ihr Gesicht sollte mir sympathisch sein. Ich liebe Frauen mit einer offenen Ausstrahlung. Sie sollte Humor besitzen und gern lachen. Aber bitte nicht so ein aufgesetztes überlautes Lachen – das kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Sie sollte natürlich intelligent sein. Aber was heißt schon Intelligenz? Jedenfalls mag ich nicht diesen von Ehrgeiz zerfressenen Typ, dem seine Karriere wichtiger als die Partnerschaft ist. Überwiegend materialistisch eingestellte Menschen sind nicht meins. Darum sollte die Frau vor allem Muße für die schöngeistigen Dinge des Lebens haben. Wäre freilich nicht schlecht, wenn sie ein Stück weit meinen Musik- und Literaturgeschmack teilte. Ist aber nicht Bedingung. Viel wichtiger ist mir eine offene und unangestrengte Herangehensweise. Sie sollte auch mal Fünfe gerade sein lassen und vor allem nicht oberlehrerhaft auftreten. Schwächen gehören zum Menschen und sollten gegenseitig akzeptiert werden. Was nicht immer einfach ist – ich weiß – gerade beim Konsum von gesellschaftsüblichen Genuss- und Suchtmitteln wie Nikotin und Alkohol. Da gäbe es sicher Gesprächsbedarf. Was ich aber absolut nicht leiden kann: wenn man seine Meinung dazu nicht offen äußert oder von vorneherein kompromisslos ist. Die Frau sollte weitgehendst keine Vorurteile haben und zu denen stehen, die sie nicht ablegen kann – warum auch immer. Ich mag selbstkritische Geister. Ich mag Selbstironie. Die Frau sollte treu sein oder zumindest so ehrlich, dass sie ihre Untreue zeitnah eingesteht. Nichts ist schlimmer als eine durch Lüge aufrechterhaltene Beziehung. Freilich kann ich von niemandem erwarten, was ich selbst nicht erfülle. Man muss erstmal zu sich selbst ehrlich sein… Die Frau sollte eine gewisse Reife besitzen, d.h. Lebenserfahrung. Sie sollte schon das eine oder andere durchgemacht haben. Sie sollte gelernt haben, mit ihren Ängsten/Dämonen umzugehen (was auch heißt, sie erstmal zu kennen). Sie sollte in ihrem Denken und Handeln weitgehend frei von nationalistischen, religiösen oder anderweitig ideologischen Dogmen sein. Ich liebe den emanzipierten Geist, der sich aus sich selbst erklärt, sich nicht so leicht verbiegen lässt. Wir sind alle (nur) Menschen. Es ist natürlich, dass wir uns mit sozialen Gruppen wie z.B. der Familie oder unserem Freundeskreis identifizieren. Aber die Identifikation mit großen Gesellschaften wie Staat oder Religionsgemeinschaft halte ich für Schwachsinn. Die Frau sollte mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Sie sollte aber auch ihren Träumen Platz einräumen. Das muss keinen Widerspruch bedeuten. Sie sollte einen Sinn für das scheinbar Unsichtbare/Unfassbare haben. Sie sollte sich nicht zu sehr am Vordergründigen orientieren. Sie sollte ein Herz haben. Am Besten ein großes.

Rückfall

Die erste Woche nach dem Urlaub zurück im Büro überstanden. Alles befand sich noch an seinem Platz. Lediglich eine Pflanze sah merklich mitgenommen aus. Bei meiner Kollegin konnte ich nicht nachfragen, weil die ihren Sommerurlaub antrat, kurz bevor ich zurückkehrte. Das heißt, ich werde noch einige einsame Bürotage vor mir haben. Ab und zu besuchen mich zwar die Hühner, oder ich besuche sie an ihren Wirkungsstätten, aber das ist nicht dasselbe. Ich vermisse meine Kollegin.
Und sonst? Zwei neue Hühner im Sortiment, um die Flut der Tumormeldungen zu bewältigen. Die Panzerschränke sind nach wie vor gestopfte voll. Wir hinken rettungslos mit der Dokumentation hinterher. Aber davon lassen sich die Hühner weitgehend die Laune nicht verderben, und das finde ich gut! Nach meinen von Einsamkeit geprägten Urlaubstagen hörte ich sie gern gackern und lachen.
Die Rückkehr an meinen Arbeitsplatz verlief also ganz passabel.

Alles gut soweit. Aber dann hatte ich einen Liebesrückfall. Ich saß am Computer, fing gerade mit dem Dokumentieren an (Mamma- und Colon-Karzinome), da erwischte mich eine warme Welle Sehnsucht nach ihr. Und ich gab nach. Ich warf meine Bedenken über Bord und kontaktierte sie. Das erste Mal… seit Monaten. Ich glaube, ich schrieb: „Ich habe furchtbar sehr Sehnsucht nach dir.“ Nach ein paar Stunden antwortete sie: „Ich auch.“ Die Kommunikation verlief schleppend, aber schließlich keimte etwas Hoffnung bei mir auf. Vielleicht war es nicht falsch gewesen, der Sehnsucht nachzugeben. Meine Ratio hatte ich in diesem Moment weitgehend ausgeschaltet. Ich vertraute einfach meinen Gefühlen, so wie damals, als ich sie auf Mallorca kennenlernte. Warum auch nicht? Alle Probleme und Hindernisse können sich in der Liebe auflösen, als gäbe es sie nicht. Ich saß nach Feierabend im Biergarten und simste mit ihr, und hinterher fanden wir beide, dass es ein gutes Gespräch war.
Die Enttäuschung folgte auf dem Fuße. Wäre wohl auch zu schön gewesen – sowas wie eine Reunion. An mir lag`s nicht. Als ich nach einem baldigen Treffen fragte, kriegte ich gleich die erste Klatsche. Sie sei zurzeit total in die Arbeit eingespannt…, antwortete sie. Und bald darauf ließ sie durchblicken, dass das gut und wichtig für sie sei, vor allem finanziell, auch gesundheitlich, weil sie seitdem weniger Bier trinkt.
Sie schrieb: „Ich will nur Frieden.“
„Aber ich lasse dich doch in Frieden.“
„Ich meine den Frieden, den ich nur mit dir haben kann.“
Und da schafft sie es nicht, sich ein paar Stunden am Wochenende frei zu machen, um mich zu treffen? Sie liebt mich nicht mehr…, alles ist ihr wichtiger als ich, sie braucht mich nur um des lieben Friedens willen. Rumms! Ich ging (innerlich) in die Knie. Die Tränen schossen mir in die Augen. Was hatte ich mir nur eingebildet!? Wie dumm von mir, der Sehnsucht nachgegeben zu haben.
„Nein“, antwortete ich ihr, „es war ein Fehler, tut mir leid.“
Ich hatte die Deckung einen Moment lang aufgemacht, und schon hatte sich mein Herz eine blutige Nase geholt.

Mein Gedanke heute: Es hätte nie ein nach Mallorca für uns geben dürfen.

Wind of Change

Erstens anders, zweitens als gedacht. Ich denke, dies gilt für alle Veränderungen und jeden Wechsel im Leben. Ganz egal ob Beziehungs- oder Wohnungswechsel, ob ein anderer Arbeitsplatz, eine Reise, Veränderungen durch Krankheit oder Unfall, durch den Tod liebgewonnener Menschen, durch Veränderungen in Glauben und Lebenseinstellung…
Niemals kann man sich vorher genau ausmalen, wie es unter den anderen Lebensumständen sein wird. Verständlich darum Unsicherheit und Ängste im Vorfeld. Es ist gut, dass wir nicht leichtfertig ins Ungewisse aufbrechen. Auf der anderen Seite ist es auch nicht gut, am Alten und Gewohnten unwiderruflich festzukleben. Es gibt Phasen im Leben, wo der Wind der Veränderung kräftiger bläst als in anderen. Manchmal wissen wir gar nicht, wie uns geschieht. Nicht alles ist vorhersehbar und planbar. Die Seele setzt die Segel…

Auf dem Weg zum Büro komme ich an einer Schule vorbei, kurz vor Unterrichtsbeginn. Die Halbwüchsigen, junge Frauen und Männer stehen in Grüppchen zusammen, plaudern und rauchen. Ich radle weiter die Steinmetzstraße entlang, vorbei an der Eckkneipe, wo ich in der Mittagspause mein Bier trinke, mache einen Schlenker nach rechts zur Potsdamer Straße, auf der sich bereits Millionen Tonnen Blech entlang wälzen. Ich fahre eine Strecke auf dem breiten Gehsteig, und der Duft von frischen Backwaren steigt mir (neben den Abgasen) in die Nase. Das Monster Großstadt ist aufgewacht. Der junge Tag weicht ängstlich zurück. Zielstrebig hasten wir Menschen zur Schule, zur Arbeitsstätte… kreuz und quer.
In einer Nische neben dem Haupteingang parke ich das Fahrrad. Eine Menge Kippen liegen auf dem Boden, den Zigarettenpausen der Angestellten geschuldet. Der alte wuchtige Gebäudekomplex beherbergt auf fünf Etagen mehrere Firmen, von deren Aufgaben und Funktionen ich keinen blassen Schimmer habe. Man begegnet sich anonym im Fahrstuhl und fährt zu den Etagen, wo jeder zu seiner „Was-auch-immer-Arbeit“ aussteigt.

Artig begrüße ich meine Kolleginnen in ihren Bürozellen. Die meisten beginnen schon etwas früher. Eigentlich hatte ich mir das auch vorgenommen, um am Nachmittag nicht so lange sitzen zu müssen, aber ich genieße zu gern den langen Morgen zuhause… alleine mit mir selbst.
Am Arbeitsplatz das übliche Prozedere des Ankommens: Computer hochfahren, tausendmal anmelden, das Arbeitszeug zurechtlegen, Kaffee zubereiten, die ersten Plaudereien… Schließlich hole ich mein Dokumentenpaket aus dem Panzerschrank im Büro der Oberdokumentarin. Aller Anfang ist schwer. Ich starre auf den Stapel der Dokumente, nehme mir zögerlich das erste vor. Eine Pathologie. Dickdarmkrebs. Allerdings ist nicht klar, ob Primärtumor oder Metastase. Ich ziehe meine erfahrene Kollegin zu Rate, die gegenüber am Schreibtisch über ihren Fällen brütet. Sie springt mir sogleich zur Seite. Eine nette Person. Ich habe Glück gehabt, dass ich nicht mit einem Stinkstiefel oder einer Laberkanne das Büro teile. Insgesamt ist die Bürogemeinschaft ein recht lebendiger Haufen.

So vergeht Stunde um Stunde beim Brüten über Tumorfällen und deren Eingabe ins Dokumentationssystem. Was mache ich hier? frage ich mich zwischendurch und blicke sehnsüchtig aus dem Fenster in den Himmel.

Alles nicht so einfach

„Wir verlassen jetzt San Francisco und fahren nach Monterey, immer am Pazifik entlang. Ich habe Sonnenbrand“, stand in der Mail, die mir R & W die Tage schrieben. Ich gönne ihnen die USA-Reise von Herzen. Schön, wenn man sich im Leben den ein oder anderen Traum erfüllt, bevor es zu spät ist. R & W gehören nicht mehr zu den jüngsten.
Erst vor wenigen Monaten war ich in die Lektüre von „On The Road“ vertieft. Die Bilder daraus sind mir noch vor Augen. Jack Kerouac, sein Freund Neil Cassady und die ganze verrückte Bande…, – freilich, das waren damals andere Zeiten. Aber auch heute lockt noch das Abenteuer des „Unterwegs seins“, eng verbunden mit dem Gefühl der Freiheit. Dazu dieses riesige und unglaubliche Land Amerika. Ich stelle mir R & Ws Fahrt die Westküste entlang fantastisch vor. Wie weit differieren wohl Vorstellung und Wirklichkeit? Was sah ich nicht alles an Filmen, die dort spielen, oder las Geschichten und Romane, die von dort erzählen. Die Namen der Städte klingen wie Versprechen: San Francisco, Monterey, Los Angeles, San Diego… Der amerikanische Traum hätte nirgendwo anders zum Mythos werden können.
Ich wünsche R & W eine gute Reise, dass sie wohlbehalten ihr Ziel erreichen, die Landschaften genießen, Land und Leute, das Flair der Ortschaften und Städte in sich aufsaugen. Es zählt nur das Hier und Jetzt.
Wie gern würde ich jetzt träumend auf den Pazifik blicken…
Stattdessen hocke ich inmitten des Berliner Häusermeers, ohne Horizont, unter einem eintönig grauen Wolkendach. Berlin ist längst entzaubert und Alltag. Mein Herz wie eingefroren. Zäh fließen die Säfte des Frühlings. Träge schlurfe ich ins Wochenende, kratze mich am Hintern und denke, dass viel zu viel gedacht und geredet wird. Die Seele kriecht am Boden, erdrückt von der Wirklichkeit der Steuererklärungen und GEZ-Gebühren, erschlagen von tumber Werbung und fadenscheinigen Angeboten, erschöpft vom stumpfen Arbeitsalltag und dem Moloch der Stadt, erledigt von Selbstmitleid und Depressionen, schlechtem Essen und Drogen…
Es ist Mai, und ich warte auf die Sonne wie auf eine DHL Paketsendung. Wie`s aussieht, muss ich sie selbst abholen – und stehe dann Schlange mitten unter den anderen tausenden Wartenden in einer übrig gebliebenen Postfiliale auf den Fidschi-Inseln.

März

In Bezug auf die Löffelei vom letzten Sonntag wurde ich darauf hingewiesen, dass es die „Löffelliste“ gibt, auf der man sich Dinge notiert, die man noch erledigen will, bis man den Löffel abgibt, – oder sich jedenfalls wünscht. Mir fällt beim ersten Nachdenken gar nichts ein. Meiner Meinung nach muss es realistisch sein. Nach was steht mir der Sinn? Welchen Herzenswunsch würde ich mir gern noch erfüllen? Tja. Regelrecht unter den Nägeln brennt mir nichts. Natürlich wünscht man sich weiterhin Gesundheit und ein Leben ohne allzu große Schwierigkeiten, Unfälle oder Katastrophen, – was aber oft gar nicht zu beeinflussen ist.
Wäre jetzt sozusagen das Ende der Fahnenstange für mich erreicht – wüsste ich also, dass ich nur noch einige Monate zu leben hätte, dabei aber über genügend Energie verfügte, um etwas anzustellen, dann…

Ich glaube, ich hätte gern meine Ruhe. Vielleicht würde ich mich aufs alte Fahrrad schwingen (nach einer Generalüberholung) und schauen, wie weit ich komme. Wie ein Geist würde ich durch Dörfer und Städte fahren, über Hügel und Berge, Ebenen auf ellenlangen geraden Wegen durchstrampeln…
Das Meer wäre mein Ziel. Egal wo.
Ich wollte allein sein mit meinen Tränen über mein Leben und die Welt, – allein mit der Luft und dem Himmel über mir, allein auf den vielen Wegen, allein mit den Bäumen und Gräsern, allein mit dem Horizont…

Mein ganzes Leben war von der Sehnsucht nach Freiheit bestimmt. (Oft führte mich diese Sehnsucht in die Irre.) Alles andere, das Streben nach Besitz oder Macht, der Ehrgeiz für Erfolg und Karriere, der Sinn für Familie, die Gier nach dem ganzen materiellen Firlefanz in der heutigen Welt, blieben mir weitgehend fremd.
Ich fühlte mich schon immer sehr allein. Ich weiß nicht, warum das alles stattfindet.
Aber ich liebe die Menschen, ich liebe alle Seelen und alles Leben auf dieser Erde – weil wir Schicksalsverwandte sind. Ich liebe das Leben, und muss dennoch ständig damit hadern.

Heute wäre so ein Tag, an dem ich am liebsten meinen Löffel einpacken würde, um auf die letzte Reise zu gehen…