Persönliche Risikoabwägung

Vor dem Aufstehen lümmelte ich noch ein wenig im Bett rum, guckte auf dem Tablet nach neuen interessanten YouTube-Videos. Nicht unbedingt zum Thema Corona. Aber man kommt ja um dieses Thema kaum herum – weil es eben viele Fragen aufwirft und die ganzen Regelungen/Maßnahmen massiv in den eigenen Lebensbereich eingreifen.
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist die Risikoeinschätzung, die jeder für sich vornehmen muss: Wie groß ist mein Risiko, an Corona zu erkranken, schwer zu erkranken, zu sterben? Welchen Schutz bietet mir eine Impfung? Schlussendlich: Wie groß ist die Gefahr von Impfnebenwirkungen einzuschätzen?
Meine Beantwortung lautet wie folgt: 1. – Ich halte das Risiko, an Corona schwer zu erkranken oder gar an Corona zu sterben, für nicht wesentlich höher, als an einer Grippe schwer zu erkranken. Der Panikmache durch Regierung, ihren Hof-Medien und -Medizinern/Wissenschaftlern kann ich nicht folgen. 2. – Inzwischen wird immer deutlicher, dass Impfungen nur einen begrenzten Schutz bieten. Auch Geimpfte können an Corona erkranken – im besten Falle weniger schwer. Aber genaues weiß man darüber noch nicht, wenn man ehrlich ist. 3. – Die bedenkenlose Verabreichung neuer nur bedingt zugelassener Medikamente, wie seit Monaten der Fall, ist in meinen Augen mindestens hoch fahrlässig. Die Gefahren durch Impfnebenwirkungen werden heruntergespielt, verschwiegen oder sind noch gar nicht bekannt. Ich jedenfalls habe kein Vertrauen in die Impfstoffe, sowieso nicht in die Pharmaindustrie, und unseren Sp(r)itzenpolitikern traue ich schon seit vielen Jahren nicht über den Weg. Darum gibt es für mich nur eine Entscheidung: Ich werde mich nicht impfen lassen!
Nun war das meine ganz persönliche Corona-Risikoabwägung. Mir ist klar, dass sich viele Menschen in Folge der Medien-Propaganda und Impfkampagne andere Antworten geben. Auch gibt es Menschen, die in der Risikoabwägung aufgrund zusätzlicher Faktoren (gesundheitlich oder wirtschaftlich/existentiell) zu einem anderen Ergebnis kommen. Wichtig ist, dass man die Argumente/Sichtweisen der Menschen, egal für welchen Weg sie sich entscheiden, ernst nimmt und respektiert. Allgemein halte ich es für ein großes Übel, Menschen in Gesundheitsfragen unter Druck zu setzen, sie gar zu einem medizinischen Eingriff zu nötigen.
Man solle sich aus Solidarität impfen lassen, ist oft zu hören… Ich soll mir also aus Solidarität zu meinen lieben Mitmenschen ein Medikament reindrücken lassen, von dessen Wirkung ich nicht überzeugt bin und das ich außerdem für alles andere als harmlos halte? … Tut mir leid – ich stehe nicht zur Verfügung! – Zudem denke ich nicht, dass ich als Ungeimpfter meine Mitmenschen mehr gefährde als Geimpfte, die, wie bereits erwähnt, sich ebenso mit dem Virus infizieren können und dieses dann auch an ihre Nächsten weitergeben. Und weil sich die Impflinge nicht mehr freitesten müssen, lauert die eigentliche Ansteckungsgefahr doch eher bei ihnen und weniger bei uns Ungeimpften – oder sehe ich das falsch?

Das wollte ich schnell notieren, bevor ich in den Tag starte. Sieht nach einem sommerlichen Wochenende aus, Mitte August… Jetzt heißt es Platz schaffen für andere Gedanken.