7x17x17

7x17x17=2023. Ich lasse das auf mich wirken. Dreimal die Ziffer 7. Wie stehe ich zur 7? Die Woche hat 7 Tage. Die Katze hat 7 Leben. Die 7 Todsünden. Dann der Film „Die Sieben Samurai“.
… Und zur 17 fällt mir erstmal gar nichts ein. Da muss ich mir selbst was ausdenken: 17x berührt, 17x ist nichts passiert, frei nach Klaus Lage. Oder: Mit 17 Jahren, da fängt das leben an, frei nach Udo Jürgens.
Die erste Woche des Neuen Jahres neigt sich dem Ende zu. Ich weiß nicht, ob mir die Zerlegung in die Primfaktoren etwas sagen soll. Ab und zu habe ich solch Fix und Foxi-Ideen.

Mit 17 befand ich mich mitten in meiner ersten Großen Liebe. Mein Gott, ich war total hin und weg. Sie war ein halbes Jahr jünger als ich, wir gingen in dieselbe Klasse. Zwei Jahre gingen wir miteinander, verdammt lange für Jugendliche in diesem Alter. Wir befanden uns auf einer großen Entdeckungsreise. Ich gab ihr Mathe-Nachhilfe. Die Eltern arbeiteten beide. Ihr Vater war Direktor eines Industriebetriebs. Wir mussten uns heimlich treffen. Ich war kein standesgemäßer Umgang für seine Tochter. Und wie Väter von Töchtern eben so sind – er sah in mir einen Konkurrenten. Aber unsere Liebe konnte erstmal nichts aufhalten. Das besorgten wir später selbst…
Hach! – Sweet Seventeen, frei nach Billy Idol.

Es schneit!

… Kinder, es schneit! Hier in Berlin ist es leider noch etwas zu warm, als dass es liegenbliebe. Ich kann mich kaum vom Fenster losreißen. Der Himmel sieht so aus, als würde noch einiges in ihm stecken…
Morgen ist dann endgültig das ganze Weihnachts-Jahresend- Silvester- und Neujahrsgedöns vorbei. Die Welt dreht sich weiter in einer inzwischen weitgehend etablierten Corona-Normalität: jeden Tag neue Zahlen, politische, gesellschaftliche und medizinische Einschätzungen, Homeoffice, die Fortsetzung des Lockdowns, Corona-Aussichten… Tagtäglich werden wir vom kürzlich angelaufenen deutschlandweiten Impfgeschehen hören, knüpfen sich doch so viele Hoffnungen daran. Leider fehlt es bisher am nötigen Durchblick, um zu sagen, wohin die Reise in den nächsten Monaten gehen wird.

Der Blick aus dem Fenster zeigt: Es schneit gemächlich vor sich hin. Die geparkten Autos tragen inzwischen weiße Hauben. Wenige eingemummelte Spaziergänger huschen über das Pflaster. Ich hocke in der warmen Bude und setze mein Nichtstun der letzten Tage fort… Zum Wochenanfang dann zurück ins Büro – den Hühnern ein frohes Neues wünschen… und ein paar Stunden mit der Tätigkeit verbringen, die mein Job ist. Muss sein.