Sommer in Berlin

Kacke nochmal, die Woche schlauchte. Aber ich liebe den Sommer und will nicht über die hohen Temperaturen jammern. In der Sonne schwitzen und kaltes Bier trinken. Dazu meine Lieblingsmusik hören, verträumt in die Runde schauen. So lässt es sich leben. Nach ein/zwei Stunden zieht es aber auch mich in den Schatten. Seit Tagen trage ich ein neues Buch mit mir herum. Vielleicht beginne ich am Wochenende endlich mal mit der Lektüre. „Das Schlangenmaul“ von Jörg Fauser – sollte nach meinem Geschmack sein. Ist halt so, dass ich nach acht Stunden Tumordokumentation keine Lust mehr auf irgendeine kognitive Beschäftigung habe.

Heute keinen schweren Gedanken nachhängen, sondern nur blöde aus der Wäsche gucken – kann ich eh am besten. Mal sehen, wie ich durch den Tag komme. Später einen Abstecher zum Nollendorfplatz machen, am Straßenrand stehen und gaffen, wenn der CSD Umzug vorbeikommt. Danach von der Sonne das Hirn wegballern lassen und bierselig dahindösen…
Auf geht`s, junger Mann!

 

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