Der Fenster-Auf-Und-Zu-Blues an einem Samstagmorgen im November

Wenn einem sonst nichts einfällt, schießt man schon mal ein Bild von seinem Bücherregal, seinen Topfpflanzen, seinem Mittagessen oder seiner Zimmertür… Machen nicht wenige Menschen. Einige fotografieren sogar sich selbst. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Irgendwo las ich, dass jährlich mehr Menschen bei Selfies sterben als bei Flugzeugabstürzen. Wenn schon sterben, dann beim Selfie! – ich lach mich tot! Hach, ist das schön, wenn man über seine eigenen dämlichen Witze lacht…

Und wie sieht der Samstagmorgen aus? Ich öffne das Fenster. Mich erwischt ein kalt-feuchter Lufthauch. Es muss in der Nacht geregnet haben. Bei der Gelegenheit mache ich ein Foto von der Baustelle vor meiner Tür. Seit vielen Wochen buddeln sie da rum. Ich schließe das Fenster wieder… Vorm Aufstehen schaute ich „Die Heute-Show“. Welke war auch schon mal besser. Der Tag rief – Wochenende! Ich krabbelte aus dem Bett, halb Käfer, halb Mensch.
Sitze beschallt von meinem Lieblings-Blues-Sender am Schreibtisch. Mal sehen, was geht. Es muss einem nicht immer was Großartiges einfallen. Es gib so Tage, an denen erscheint mir alles furchtbar ausgelutscht. Und diese Tage werden nicht weniger… Warum habe ich das Fenster so schnell wieder geschlossen? Viel zu wenig Luft in der Bude! Also wieder auf damit!

Und wieder zu.

Eine alte Freundin aus der alten Heimat schrieb mir. Sie nutzt noch den alten postalischen Weg. Sie sträubt sich vehement gegen Computer und Internet. Ich hatte den Kontakt zu ihr eigentlich abgebrochen. (Hat seine Gründe.) Sie schrieb mir also, dass sie inzwischen Pflegestufe 2 sei und Blabla, ob ich ihr nicht das Geld für einen Wintermantel auslegen könne. Kurz und gut, ich spendierte ihr den Mantel. Sie würde gern mal wieder meine Stimme hören, schrieb sie. Nur gut, dass sie meine Telefonnummer nicht hat, denke ich. Den Kontakt zu ihr will ich nicht wiederaufleben lassen. Ist das kaltherzig von mir? Ab und zu eine Postkarte oder ein Brief. Von mir aus. Aber nicht mehr. Hoffentlich steht sie nicht eines Tages vor meiner Tür – die Adresse hat sie. Nein, Blödsinn, sie kann sich das Ticket nicht leisten…

Nun in Küche und Schlafzimmer ordentlich durchlüften. Noch etwas trüben Novembertag hereinlassen. Durch die Wohnung gehen, bevor sich mein Hintern am Schreibtischstuhl festsaugt.



Das geheimnisvolle Erbe

Sonntägliche Friedhofsruhe, geradezu unheimlich die morgendliche Stimmung: die trübe und feuchte Witterung, die sich zersetzenden Herbstblätter auf dem grauen Pflaster, Rabengekrächze und Gruselgeschichten von H. P. Lovecraft vor dem Aufstehen…
Von einer Briefsendung der besonderen Art überrascht worden. Seitdem bin ich am Grübeln. Der Nachlass einer entfernten Verwandten, die bereits in den Sechzigern verstarb, liegt an. Da das ursprüngliche Testament aufgrund von Formfehlern als ungültig betrachtet wird, tritt nun die gesetzliche Erbfolge ein. Einer der noch lebenden Erben bin ich.  Ganz blicke ich da noch nicht durch. Und natürlich weiß ich nicht, worin der Nachlass besteht. Nun ist guter Rat teuer. Ich könnte es mir einfach machen und das Erbe ausschlagen… Zuerst will ich aber die zuständige Nachlassstelle kontaktieren in der Hoffnung, etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren. Auf eine Weise spannend ist diese Sache schon, aber auch unheimlich. Dem Schreiben war ein recht ausführlicher Stammbaum beigefügt. Ich blicke auf die Ahnenreihe mütterlicherseits – all die Verstorbenen, welche auf ein Ehepaar im 19. Jahrhundert zurückgehen, ein kleiner Friedhof entfernter Angehöriger und auf einem Ast meine Großmutter und Mutter bis hin zu mir. Umso mehr ich darüber nachdenke, desto neugieriger werde ich. Was gibt es da wohl zu erben? Und wo erhalte ich die Infos? Soll ich einen Anwalt aufsuchen? Besser erstmal selbst recherchieren und sehen, wie weit ich komme. Sechs Wochen bleiben mir.

Und sonst: Der Tag vor dem Lockdown. Ein gruseliges Corona-Jahr geht in seine letzte Kurve. Am Wochenende noch mal einen in der Kneipe gezwitschert. Für den Sonntag habe ich mir außer Wäschewaschen nichts vorgenommen. Die Woche wird mit zwei Homeoffice-Tagen beginnen. Ich dümpele vor mich hin. Es ist der Herbst-Blues. Der Gedanke an die Endlichkeit – wie viele Jahre noch? Als junger Mensch will man vom Sterben nichts wissen, weil es unendlich weit weg erscheint. Und als ein Mensch, der in die Jahre gekommen ist, will man auch nichts vom Sterben wissen, weil die Schatten bereits vor einem auftauchen. Lieber nicht dran denken.

So, dann mal auf in den Tag!



Regen, Regierung und Lockdown

Der Regierungserklärung zum erneuten Lockdown während des Homeoffice gelauscht, auch mal hingeguckt. Was soll ich sagen… Wenn ich sehe, wie sich unsere Parlamentarier auf ihren Sitzen räkeln oder wie sie mit ihren Handys spielen, geht mir regelmäßig das Messer in der Tasche auf. Dass man mal dem jeweiligen Redner Beachtung schenkt, scheint die Ausnahme zu sein. Glauben die, dass sie unsichtbar sind? Und dann die Mimik der Kanzlerin – eine Mischung aus Toter Hose und Halloween. Seufz!
Ich ging auf Nummer sicher und klebte die Kamera meines Dienstlaptops ab, auch das Mikro schaltete ich aus. Zu oft wird man heutzutage ganz unfreiwillig gefilmt und belauscht. Dem will ich ein wenig entgegenwirken. Es reicht, wenn ich auf ganz normalem Wege für andere sichtbar werde, also im Büro, im Straßenverkehr, im Supermarkt, in der Kneipe. Ich kann die exhibitionistischen Anwandlungen vieler meiner Mitmenschen auf Plattformen wie Facebook, Instagram usw. nicht nachvollziehen. Und natürlich verstehe ich auch nicht jene, die sich diesen ganzen selbstdarstellerischen Schrott reinziehen. Unsere Welt leidet an einer ausufernden Schamlosigkeit! Werbung und neue Medien befördern dies in unüberschaubarem Maße. Menschliche Blödheit trifft auf geniale Technik – eine ungute Kombi.
Nach der Regierungserklärung der Kanzlerin folgte eine parlamentarische Aussprache. Die meisten Redner(innen) unterstützten das rigide Vorgehen. Kritik von AfD und FDP. Aber der Käs war eh gegessen. Ich dokumentierte indes fleißig Tumoren – die Volksseuche Krebs, die mit einem Lockdown nicht einzudämmen wäre. Auch das Virus wird nach dem Lockdown noch existieren. Wir können es nicht zuhause aussitzen. Sobald das öffentliche Leben wieder hochgefahren wird, werden auch die Zahlen wieder steigen. Niemand wagt es, Prognosen für die Zukunft abzugeben. Wird mit einem Impfstoff dieser Corona-Albtraum enden? … Nichts Genaues weiß man nicht.

Ich nahm mir einen Tag Urlaub. Gönne mir ein Verlängertes. Noch mal in die Kneipe gehen in diesem Jahr! Vielleicht auch ins Kino. Der Regen passt ganz gut.


Toleranz

Zurzeit stehe ich auf Blumenkohl. Auch mal Broccoli oder Romanesco. Bei letzterem fühle ich mich vor allem von den wunderbaren fraktalen Strukturen angezogen. Fraktale finde ich faszinierend, wie sie auch in den immer weiterführenden Verästelungen von Bäumen oder im Adergeflecht des menschlichen Körpers zu bestaunen sind, eigentlich überall in der Natur. Ein bekanntes Beispiel eines Fraktals ist die Küstenlinie Großbritanniens, welche immer länger wird, wenn man die Messgenauigkeit/Auflösung erhöht. Um vernünftige Ergebnisse zu erhalten, muss man sich also auf eine Auflösung für alle Küstenlinien einigen. Und so verhält es sich mit vielen Dingen unserer Wirklichkeit – wir legen sie vernunftbedingt fest, um es im Alltag und darüber hinaus (z.B. bei Arbeitsprozessen, in der Wissenschaft, im gesellschaftlichen Miteinander) leichter zu haben. Nach und nach entwickelte sich eine globale Doktrin der Weltsicht – eine Art Gleichschaltung (positiver: Gleichklang). Das Manko dabei ist, dass uns die Sensibilität für andere Wirklichkeiten (oder andere Ebenen der Wirklichkeit) flöten geht. Zudem sind wir verführt zu glauben, dass die von uns selbst normierte Wirklichkeit, nicht nur ein Bild derselben ist, sondern wahrhaftig die einzige Wirklichkeit. Doch jegliche Entität, die meint, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein, läuft in die Irre und kann großen Schaden anrichten. Nur zwei Beispiele aus der Geschichte: Kirche und Hexenverfolgung, Nationalsozialismus und Rassenwahn. Auch heute keimen nach wie vor munter fundamentalistisch ideologische und religiöse Haltungen, welche eine humanistisch und freiheitlich geprägte Welt verhindern wollen. Selbst die Wissenschaftsgemeinde (ein Instrument der Aufklärung) tritt mir oft zu selbstüberzeugt/selbstherrlich auf (als ließen sich alle Probleme mittels Wissenschaft und Technik lösen), – blind gegenüber den Lebensrealitäten außerhalb ihres Elfenbeinturms.
Mein Kredo in dieser Sache: Mir ist egal, wie lang die Küstenlinie Großbritanniens ist. Auf ein paar Kilometer mehr oder weniger sollte es nicht ankommen. Ich nenne es Toleranz.   

Es riecht nun in der Küche nach Blumenkohl. Er köchelt vor sich hin. Das Küchenfenster beschlägt. Ich zeichne mit dem Finger ein Herz auf die Scheibe. Mal sehen, wie lange es sich hält.
Und alles vergeht und ist gleich. Die Farben verblassen. Die Welt im Kochtopf. Meine Existenz ein kondensierter Wassertropfen…


Fuck! – There`s no spring on Mars

Eigentlich wollte ich die ganze Woche im Homeoffice verbringen. Doch als mich meine Bürokollegin am Dienstag anrief, um mir mitzuteilen, dass der Corona-Test des Kollegen negativ ausgefallen war, entschloss ich mich kurzerhand, zwei Bürotage einzuschieben. Ich brauchte dringend etwas Abwechslung, zumal ich auch das letzte Wochenende vorwiegend in den eigenen vier Wänden verbracht hatte. Ich kann ganz gut ein paar Tage lang alleine verbringen… aber alles hat seine Grenzen. Die zwei Tage Büro taten mir wirklich gut. Die Launen meiner Bürokollegin ertrug ich gelassen. Ich freute mich über jeden direkten verbalen Kontakt, über jeden Blickkontakt und jedes Lächeln. Und der Feierabend fühlte sich wieder nach Feierabend an.
Ich war regelrecht sozial ausgehungert nach sechs Tagen zuhause. Radio und Fernsehen halfen nur bedingt zur Ablenkung. Der direkte zwischenmenschliche Kontakt ist eben durch nichts zu ersetzen. Auch wenn die Fallzahlen weiter steigen werden, will ich nächste Woche wieder wenigstens zwei Tage ins Büro.
So hangele ich mich von Wochenende zu Wochenende. Die nun herbstliche Witterung macht das Ganze auch nicht gerade besser. Wärme, Sonnenlicht, die Aufenthalte in Park und Biergarten fehlen mir. Ich darf an die monatelange Durststrecke bis Frühling 2021 gar nicht denken. Aber okay, mir geht`s gut. Ich habe einen Arbeitsplatz, ein Dach überm Kopf, genug zu essen und trinken und Zentralheizung. Ich habe Computer, TV und Hi-Fi. Warme Socken und Pullover liegen im Schrank bereit. Ich stelle mir einfach vor, ich wäre auf einer Reise zum Mars, wobei ich es recht komfortabel hätte. Und wenn ich den Mars erreichte, wäre Frühling…


Mein Baum

Wenn ich mir meine Lebenslinie als einen Weg vom Stamm hinauf in die Krone vorstelle, als eine Möglichkeit von vielen, je nachdem, ob ich an der Astgabel den Weg links oder rechts nehme, und es zwischen Lebensanfang und -Ende tausende solcher Abzweige gibt, und jedes Mal mein Ich kopiert wird  in eines, das links – , und eines, das rechts den Weg weitergeht usw. – usf., immer wieder eine Kopie von einer Kopie von einer Kopie entsteht, bis ich ganz oben in der Baumkrone ankomme als ein Schatten meiner selbst… doch auch als Teil eines viel größeren Gesamt-Ichs, welches von dem Baum mit allen seinen Verästelungen und Wegen gebildet wird, das ich nicht erkenne, weil ich nur einen Weg sehen kann, genau diesen einen, der sich mein Leben nennt…; wenn ich daran denke, dass ich auf der anderen Seite trotz meiner immer blasser werdenden Gegenwärtigkeit, den ganzen Baum repräsentiere mit all den anderen kopierten Ichs, die an anderer Stelle in der Krone ankommen, die womöglich dasselbe denken und fühlen, mit denen ich zusammen den gesamten Baum bilde, durch die Zeit und alle Möglichkeiten, wie jeder Würfelwurf gleichsam für alle Würfe steht, obwohl im Ergebnis anders, und jeder Mensch, egal, wo er auf die Welt kommt, für uns alle der Spezies Mensch steht, weil wir trotz unserer Unterschiedlichkeiten auf dieselben Wurzeln zurückblicken…; wenn ich derart in den Tag hineinträume, als könnte mein Selbst jeden Moment verschwinden wie ein Herbstblatt, das einsam zu Boden schwebt und sich im Dreck der Straße auflöst…, dann bin ich zurück, ganz bei mir.

Gruß nach Gotha

Heute Morgen erstmal den Wecker zurückgestellt. Alles schläft noch. Nix los vorm Fenster. Ein paar Rabenvögel flattern durch mein Sichtfeld. In einem Fenster gegenüber zeigt sich ein junger Mann im T-Shirt. Er schaut kurz raus und klappt das Fenster wieder zu. Das herbstliche Laub der Bäume wippt und zittert leicht. Scheint ein sanftes Lüftchen zu gehen. Trübe blickt der Sonntag zu mir herein. Ich sitze im Kerzenlicht am Schreibtisch. Die Nachrichten überflog ich bereits. Mir sprang nichts von besonderem Interesse ins Auge. Ach ja, in Thüringen wird gewählt…
Aus Thüringen kommt meine Mutter. Aus Gotha. Ich habe nur blasse Erinnerungen an die Heimatstadt meiner Mutter. Nur meine Oma verblieb dort. Die Teilung Deutschlands erschwerte den Kontakt. Ausserdem waren sich Oma und Schwiegersohn nicht grün. Ich war noch sehr klein und verstand nichts von familiärem Knatsch und politischen Umständen. Ich wuchs damit auf, dass meine Oma in der Ostzone lebte, deswegen uns nicht besuchen konnte. Aber ich weiß, dass meine Mutter mit mir ein- oder zweimal zu ihr in die DDR reiste. Wie gesagt, die Erinnerungen daran sind sehr blass; eine Szene jedoch prägte sich mir nachhaltig ein, nämlich, als mir ein ostdeutscher Grenzpolizist im Zug das Fix und Foxi Comicheft wegnahm. Da halfen alle Proteste meiner Mutter und mein Heulen nichts.
Vor kurzem recherchierte ich die Adresse des Hauses, in dem meine Mutter aufwuchs, dort lebte, bis sie meinen Vater kennenlernte… Das letzte Mal kam ich vor Jahren auf einer meiner Fahrradreisen durch Gotha. Ein schönes Städtchen zwischen Eisenach und Erfurt am Thüringer Wald. Die Kindheit meiner Mutter war von den Entsagungen des Krieges geprägt. Sie erzählte mir von den Bombenangriffen, von den Luftschutzkellern, von Kriegsgefangenen, die wie Vieh durch die Straßen Gothas getrieben wurden. Ich bin mir sicher, dass ihre Kinderseele unter diesen Grausamkeiten sehr litt. Und als der Krieg endlich ein Ende hatte, kamen die nächsten Nöte: die Angst vorm Russen und Hunger.
Viele sagen, dass die Gräuel des Zweiten Weltkrieges inzwischen Schnee von gestern sind. Einige Politiker würden am liebsten die Deutsche Geschichte umschreiben, die Kriegsverbrechen und die Vernichtungslager leugnen. Rechte Nationalisten, die sich in Sprache und Gedankengut von den Nazis nicht wesentlich unterscheiden, sammeln sich in der AfD und erheischen in Deutschland wieder Aufmerksamkeit und Stimmen, sitzen inzwischen gar im Bundestag.
Im Bundesland Thüringen steht die AfD u.a. am heutigen Sonntag zur Wahl. Björn Höcke, ein rechter Demagoge und Blender der übelsten Sorte, ist ihr Spitzenkandidat. Wenn es nach ihm ginge, wäre er in ein paar Jahren König von Deutschland und würde Hitler zum Nationalhelden erklären…
Hui! Ich schaue aus dem Fenster. Das sanfte Lüftchen frischte auf. Blätter wirbeln durch die Straße. Es ist noch düsterer geworden. Das Wetter schlägt seine ganz eigenen Kapriolen. Darauf haben wir keinen Einfluss. Gut so. Aber gegen die aufkommende Düsternis in der politischen Landschaft können wir durchaus agieren. Für Thüringen, der Heimat meiner Mutter und Großmutter wünsche ich mir, dass die Wähler den Dummschwätzer Höcke heute abstrafen. Ich werde die Hochrechnungen und Kommentare zum Wahlergebnis gespannt verfolgen.

Ich weiß gar nicht, wie ich eigentlich dazu kam, die alte Adresse in Gotha zu recherchieren. Vielleicht war es irgendein TV-Bericht aus Gotha in Hinblick auf die Thüringenwahl. Ja, das könnte sein. Sofort googelte ich den Stadtplan Gothas… Warum nicht mal eine Reise dorthin? Was wird in mir vorgehen, wenn ich durch die Heimatstadt meiner Mutter wandere, an dem Haus vorbeikomme, in dem sie als Kind und junge Frau wohnte…?