Bumm!

Das Wochenende bringt etwas Abkühlung. Tagestemperaturen um die 20°C reichen mir völlig.
Ein paar Pfützen im Hof zeugen vom gestrigen Gewitterregen, die Straße ist bereits wieder abgetrocknet.

Meine Hausbank schickte mir ihre neuen Geschäftsbedingungen (127 Seiten kleingedruckt) verbunden mit einer Erhöhung der Kontogebühren. Sie benötigen meine Zustimmung… Wie sagt man redensartlich? – Sie nehmen es von den Lebenden.

Seit langem wieder mal eine Bierflasche im Eisfach vergessen. „Bumm!“ machte es irgendwann. Nun ja, ich springe nicht wegen jedem seltsamen Geräusch aus dem Bett. Stunden später, als ich eine Schlafpause einlegte, fiel mir die Bierflasche ein. Na super! dachte ich.

Und sonst: In 2 Wochen habe ich Urlaub. Eine kleine Fahrradreise ist geplant: Nach Hamburg mit dem Zug, mit Fahrrad und Zelt die Elbemündung bis Brunsbüttel, von dort am Nord-Ostseekanal quer durch Holstein bis Kiel, dann die Ostseeküste entlang Richtung Lübeck/Wismar/Rostock, solange ich Bock habe, meine Kräfte reichen, das Wetter mitmacht…, schlussendlich mit dem Zug zurück.

Sicher gibt es noch dies und das, was ich erzählen könnte. Aber das ist auch nicht interessanter.

Traumnotiz

Ich blickte auf einen See. Ein Felsmassiv begrenzte das gegenüberliegende Ufer. Der See war mittelgroß. (Ich liebe solche Seen, wie ich sie auf meinen Reisen in den Österreichischen oder Schweizer Alpen des Öfteren sah. Eine wunderbare Kulisse – die Seen sind wie Augen, die aus einem alten furchigen Gesicht heraus in den Himmel blicken.)
Urplötzlich wurde ich Zeuge eines Steinschlags. Was für ein Naturschauspiel! …, als hätte ich es mir herbeigewünscht. Der See schäumte von dem aufschlagenden Geröll – ich war davon wie hypnotisiert… Ich konzentrierte mich auf die mir gegenüberliegende Gebirgswand, als ob ich allein mittels meiner Gedankenkraft ein solches Ereignis bewirken könnte. Mein Blick drang dabei in die Felswand ein, und ich bemerkte, wie es darin wie bei einem Gewitter blitzte…; dann passierte es tatsächlich: Ein riesiger Felsbrocken löste sich aus großer Höhe und stürzte in den See! Schlagartig wurde mir klar, dass daraus ein Tsunami entstehen würde, der direkt auf mich zuraste… Ich war verloren.