Uff!

Ich machte Nägel mit Köpfen und nahm mir für den Rest des Monats unbezahlten Urlaub. Die Geschäftsleitung hatte uns dies im Zuge der „Corona-Problematik“ angeboten. Mir passt es ganz gut, da ich mich bereits seit Wochen büro-müde fühle. Die Hühner fragten freilich gleich nach dem Finanziellen. Was soll ich sagen? Es wird mich weniger kosten als mein letzter Teneriffaurlaub. Und nein, ich bin kein Großverdiener. Der Gedanke reifte übers Wochenende, und als ich heute Morgen auf meiner Begrüßungsrunde war, schlug ich spontan zu. Die stellvertretende Chefin war schon vor Ort. Die Abwicklung meines Wunsches gestaltete sich problemlos.
Schön. Nun erstmal durchatmen. Die Sonne scheint. Draußen sind die Straßen kaum leerer als sonst. Ja, die Schüler(innen) fehlten. Der Supermarkt war bereits voll, aber vielleicht ist er das immer zu dieser morgendlichen Zeit – das weiß ich nicht. Ich kaufte ein, was in meinen Rucksack passte. Normalerweise hätte ich mir erstmal eine Kneipe für einen Umtrunk gesucht… Okay, man kann nicht alles haben.