14 Gedanken zu “TV-Tipp

  1. Die Schulen für Tyrannen erlebe ich immer wieder – sie sind mitten unter uns, vielfach völlig unterbewertet, Situationen mitunter oft belächelt.
    Erste Schulen für Tyrannen sind jene, in denen sie eben leider nicht lernen, mit einem Einordnen in eine Gruppe im positiven Sinne zurechtzukommen. Einge Orte der Agierenden: u.a. Familien, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen – später kommen dann auch z.B. Arbeitsplätze dazu, wo sich zeigt, was eine einzelne Person anrichten kann, die niemals gelernt hat, sich in sozial verträglicher Art zu verständigen, Stw. Narzissmus und andere Störungen.

    Auch ich fühle mich hart betroffen davon, wie sehr Menschen unter dem grausamen Unrecht von nur wenigen zu leiden haben. Oft reicht ein einzelner Aggressor, dessen Aufrufe zum Erobern, Zerstören und Morden soviel unerträgliches Leid anrichten …

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    • die kleinen und die großen tyrannen… sie werden wohl nicht aussterben, selbst in zeiten, wo man wie noch nie menschenrechte/humanismus, frieden, gerechtigkeit und demokratie als werte hochhält.
      tyrannen brauchen aber immer auch die erfüllungsgehilfen und braven untertanen, um ihre macht auszubauen. zu viele menschen sind zu duckmäuserisch, opportunistisch und unkritisch. natürlich spielt auch angst eine große rolle… viele wollen den starken mann an der spitze, viele wollen den führer, der alles für sie richtet. und sie bekommen letztlich, was sie verdienen. so ist das, wenn man seine seele an den teufel verkauft.

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  2. Jede Tyrannei baut auf ihre Unterstützenden, ob diese nun ihr Vermögen, einen Tyrannen zu ermöglichen, erkennen oder auch nicht. Viele sehnen sich ja aus unterschiedlichen Gründen nach der großen Lichtgestalt und erwachen letztendlich im Gefängnis, aus dem es dann kein Entrinnen mehr gibt.
    Tyrannei lebt und erfrischt sich im Biotop der Feigheit, der Faulheit, der Schwachheit, des Opportunismus, der Gefälligkeiten, … Die, die bekommen, was sie verdienen, haben damit leider auch einen Tyrannen für jene ermöglicht, die durchaus kritisch genug sind, um zu erkennen. Das Handeln wird dann oftmals schon sehr schwierig – und wenn gehandelt wird, geht sich das eben nicht mehr friedlich aus.

    Mitgefühl habe ich vor allem mit jenen Opfern, die aus dem Unvermögen der Erfüllungsgehilfen heraus in ihr „Mitgefangensein“ gekommen sind. In einem familiären System sind das immer die Kinder.
    Was dieses Kapitel bedeutet, so habe ich als junger Mensch zweifellos reichlich Erfahrung gesammelt.
    Ich habe zu kämpfen gelernt, aber auch die Erfahrung gemacht, dass ich mich allein gefühlt habe – und sich diese Einsamkeit auch an anderen Orten, wo tyrannisch Begabte herrschen, gezeigt hat.

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    • das stimmt, es gibt zu viele „unschuldige“ opfer einer tyrannei. am unschudigsten sind die kinder. sie werden traumatisiert und gebrochen. wenn dann verkorkste erwachsene aus ihnen werden, wundere ich mich nicht. nicht jeder besitzt die stärke zu kämpfen… verfällt in eine ohnmacht und/oder passt sich an.
      ich lehnte mich, seit ich denken kann, gegen die tyrannei der leistungsgesellschaft auf. ständig wird gefordert und ermahnt. das ist nicht meine welt, in der ich kämpfen/rudern muss, um halbwegs über wasser zu bleiben. die illusion von freiheit können sich nur die ganz reichen leisten, wenn sie sich vormachen, dass sie sich diesen reichtum ehrlich verdienten. andere schaffen sich die illusion von freiheit in der sucht… verlieren sich dabei und stürzen ab.
      wenn ich den tv einschalte und die werbung läuft, springt mir die perversion der heuchler, lügner und materialisten/technokraten ins gesicht. schön, wenn mir menschen begegnen, die anderes ticken, kritisch denken und dem ganzen schmonsens noch nicht gänzlich verfallen sind.

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