Eine helfende Hand zur rechten Zeit

Ich stand mal wieder vor der Packstation wie der Ochs vorm Berg. Der Strichcode auf der DHL-Benachrichtigung wurde nicht angenommen. Ich führte es auf den starken Wind zurück, der es unmöglich machte, das Blatt still vor den Scanner zu halten. Eine Asiatin, die hinter mir anstand, fragte freundlich, ob sie mir helfen könne. Auch sie hatte Probleme, doch endlich sprang ein Paketfach wie von Geisterhand auf. Tausendmal bedankte ich mich bei der netten Frau. Ich konnte mein Päckchen entnehmen.
Der BRLO-Biergarten ist gerade um die Ecke. Es lag nahe, dort ein Bier auf das gute Ende meines kleinen Abenteuers an der Packstation zu trinken.

 

der BRLO-Biergarten am Gleisdreieck

25 Gedanken zu “Eine helfende Hand zur rechten Zeit

    • Ich war auch schon dabei die Zahlen einzutippen. es sollte eine 10-stellige Nummer sein. Auf dem Blatt von der DHL waren 2 Strichcodes, und keiner dieser Strickcodes war mit einer 10-stelligen Nummer versehen… Wenn dann hinter dir Leute warten, kommt die Nervosität. Gut, dass mir schließlich die Frau half.
      Das war mein zweites Erlebnis an der Packstation. Meistens kann ich mein Paket beim „Mini“ im Hinterhof oder in der Filiale abholen, was mir viel lieber ist.

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      • ja, das ging mir auch so. es gibt mehrere Strichcodes, keiner passte und doch war da noch ein anderer.
        Interessant fand ich auch, dass ich ein Paket nicht zurücksenden konnte, weil die Abmessung mit dem Strichcode nicht übereinstimmte. Es öffnete sich nur das Fach für Briefe. Es fehlte noch ca. 0,5cm um meine Sendung rein zu legen.
        Es war sehr verwirrend. ich hasse diese Dinger!

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      • vielleicht sind wir zu alt für diesen mist. wir wollen mit richtigen Menschen sprechen. Jemand soll uns dabei in die Augen sehen, wenn wir das Paket zurückgeben. Und wenn es noch ein Lächeln gibt, noch besser!

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      • ganz genau! dieser trend weg von der dienstleistung hin zur automatisierung fiel mir bereits negativ in den achtzigern auf…. meiner meinung nach eine grausame entwicklung. die gesellschaft verliert dadurch immens an zwischenmenschlichkeit.

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      • kann ich dir nur recht geben. Für mich auch ein Ding der Unmöglichkeit sind diese Selbst Scanner Kassen in den großen Discountern oder bei Ikea. Die sparen Personal ein und die Kunden finden es auch noch toll. Es gibt so viele Beispiele.

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      • keine ahnung, wie man sowas toll finden kann… ich habe prinzipiell nichts gegen technik, wenn sie die lebensqualität steigert, aber im dienstleistungssektor mindert die automatisierung die lebensqualität. ich nehme lieber eine unfreundliche kassiererin/bedienung in kauf, als dass ich mich mit der bedienung eines automaten auseinandersetzen muss.

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      • hier auch aprilmäßig… mehr schatten als licht momentan. mal sehen, ob ich nachher trotzdem zum brlo-biergarten gehe. gut einpacken muss man sich bei temperaturen kaum hörer als 5° C.

        dir auch noch einen schönen sonntag!

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    • aha. milou, ich beschäftigte mich vor der abholung bestimmt 1 stunde mit der packstation, indem ich im internet recherchierte. ich lud mir sogar die dhl-app aufs handy. und wahrscheinlich bekomme ich im laufe der woche post von dhl – von wegen freischaltung. also ganz ehrlich, ich will das alles nicht… ist mir zu kompliziert. oder ich bin zu blöd. keine ahnung. wieso wird man als kunde zu sowas genötigt?

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      • ausgerechnet an dem tag war ich im büro. ich rechnete nicht so schnell mit der lieferung.
        normalerweise gibt der zusteller das paktet im paket-shop oder bei einem nachbarn ab, wenn er mich nicht antrifft. erst das zweite mal landete es in der packstation….

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      • ich erlebte schon so einiges mit dhl.
        so warf ein zusteller das päckchen auf den balkon des nachbarn über mir.
        oder ein zusteller klingelte nicht, obwohl ich zuhause war.
        oder eine sendung wurde einfach als retour deklariert.
        oder eine sendung blieb auf immer verschollen.
        ich bin nun nicht gerade ein vielbesteller. aber über die jahre kamen einige unschöne sachen zusammen. dhl macht es seinen kunden nicht leicht. ich mache nicht den zustellern und einfachen bediensteten einen vorwurf, sondern dem management.

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      • So ähnlich habe ich das auch schon erlebt. Besonders ärgerlich, wenn man den ganzen Tag zuhause hockt und dann die Karte im Briefkasten findet. Da könnte ich in die Tischkante beißen.

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      • lach! ich auch – dementsprechend sieht die tischkante aus.
        inzwischen kann man die lieferung einigermaßen nachverfolgen. das nutze ich machnmal, um das lieferfenster abzuschätzen – also, um zu wissen, wann ich zuhause sein muss, oder wann ich wieder das haus verlassen kann…
        es kam vor, dass mir der zusteller etwas verärgert sagte, dass ich ihn ganz schön nachverfolgt hätte. ich wusste gar nicht, dass die zusteller das mitkriegen… perplex entschuldigte ich mich. ich wollte ihn nicht verpassen, sagte ich, weil ich noch aus dem haus müsse.
        natürlich kann ich mir vorstellen, dass zusteller ganz schön unter druck stehen und oft mit unfreundlichen kunden konfrontiert werden – so ist das, wenn man im dienstleistungsgewerbe unter schlechten arbeitsbedingungen arbeitet. da gibt es oft wenig verständnis von kundenseite. ich gebe mir immer mühe, freundlich zu sein, selbst wenn ich mich ärgere.

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