Grüße an die Unendlichkeit

Ich bin zwei Parallelen, die sich in der Unendlichkeit schneiden. Ich bin der Mülleimer, der vorige Woche geleert werden sollte und überquillt. Ich bin die Katze in Schrödingers Gedankenexperiment. Ich kam um die Lügen nicht herum. Ich legte meine Liebe fälschlicherweise auf eine Waagschale. Ich verlor die Liebe. Ich sehe mich inmitten auf dem Meer der Einsamkeit. Ich verdurste langsam. Ich lächele. Ich will meine Arme ausbreiten, aber schaffe es nicht. Ich will zu dir, aber du bist zu weit weg.
Ich verlor den Kontakt zur Welt. Ich verlor mich in dem Irrgarten meiner Gedanken und Gefühle. Ich forderte zu viel und gab zu wenig. Ich wurde gerufen und hörte nichts. Ich wollte dich vergessen aber konnte es nicht.
Ich denke mich weit weg. Ich komme nie an.

16 Gedanken zu “Grüße an die Unendlichkeit

  1. Du kannst ihn aber dennoch benennen (viele können das nicht), diesen Auslöser deiner Traurigkeit, kannst daher dein Übel bei der Wurzel packen. Ist vielleicht schmerzhaft, aber dem – ich sag mal – „Siechtum“ vorzuziehen.

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