14 Gedanken zu “What about me

      • ich möchte die aufmerksamkeit auf die heuchelei, die ungerechtigkeiten, die lügen und die gewalt auf der welt ziehen – das stimmt. natürlich sehe ich auch positive geschichten – z.b. menschen/organisationen, die sich für menschen in not einsetzen, die flüchtlinge vorm ertrinken retten, die wale, delphine und pinguine vor der abschlachtung retten, die gegen die abholzung der urwälder protestieren, die sich für frieden einsetzen… das entgeht meiner aufmerksamkeit nicht. nur sind all diese bemühungen ein tropfen auf den heißen stein… wir müssen die dinge viel grundlegender angehen. und dazu braucht es einen bewusstseinswandel. einen echten. und nicht nur bla bla bla.

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      • Verstehe sehr wohl, was du vermitteln willst, doch …
        es wird sich immer nur das mehren (in deiner Welt) oder besser gesagt manifestieren, worauf du deine Aufmerksamkeit, dein Augenmerk legst. Beginne immer im Kleinen; bei dir selbst (du brauchst nicht die Welt retten … ) bla bla bla ….. 😉

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      • die welt rette ich nicht. darum geht es mir nur bedingt. mir geht es um mehr ehrlichkeit… also um mehr gerechtigkeit. und weniger heuchlerisches bla bla. ist das so schwer zu verstehen? ich brauche keine guten ratschläge dafür, wie ich mich am besten in einem scheißhaufen wohlfühle. ich möchte andersherum auch niemandem gute ratschläge erteilen…
        auf meinen blogs teile ich mit, was ich persönlich denke und fühle. über die welt, meine mitmenschen… ich rede über meine ängste und sehnsüchte. niemand muss sich von meinen gedichten und texten besonders berührt oder angesprochen fühlen.

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  1. hmmm. der SongText ist gut. aber wie auch zartgewebt schreibt: Energie folgt der Aufmerksamkeit. ich persönlich möchte mich gar nicht mit Negativem beschäftigen. Ich bin ein Optimist und denke wenn möglich nur an Gutes. Damit ziehe ich Gutes an. Wenn ich mich zu sehr mit negativen Dingen beschäftige, werde ich von ihnen runtergezogen, aufgesogen, taumle durch die Negativität, was ich ja gar nicht möchte. Wenn ich das merke, sage ich zu mir selbst „stopp“. Es ist gut zu wissen, dass die Politik unseren Tod möchte, dass sie uns knechten möchte und uns nur Schlechtes gönnt. Weil wir Abschaum sind. Doch die jetzige Politik wird sterben. ich ignoriere sie. ich mach mein eigenes Ding. ich lebe, lache und bin glücklich.

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    • ich lebe als realist. mich selbst zu betrügen, um ein leichteres leben zu führen, liegt mir nicht – lag mir noch nie.
      wenn es in unrechtsstaaten nur menschen gibt, die sich wegducken, werden wir nichts in unserem sinne gewinnen. ein unrechtssystem wird dann vom nächsten abgelöst…. du hast doch die biografie der sophie scholl gelesen. diese mutigen jungen menschen der weißen rose gaben ihr leben hin. sie waren aufrichtig und blieben standhaft. ich möchte solche menschen zu keiner zeit missen. aber dazu muss man der wahrheit ins auge schauen, sich der realität stellen. eigentlich verorte ich dich nicht bei den blinden optimisten, sondern bei den kämpfern – bei den menschen, die sich nicht einfach beugen lassen.
      natürlich ist es gut, wenn man sich abseits der beschissenen umstände ein refugium der ausgelassenheit und des persönlichen glücks schafft. ich beschäftige mich auch nicht den ganzen tag mit der scheiße, die auf der welt passiert. auch ich lache nach wie vor gern – zur zeit mit viel galgenhumor.

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      • ich bin eine Optimistin, aber nicht blind. Ich bin eine Kämpferin, aber nicht bis in den Tod. ich lache auch gerne, oft mit Galgenhumor.
        Abseits vom Grauen bewahre ich mir meine kleine Insel des Glücks. Die gebe ich für nichts in der Welt auf. für diese Insel kämpfe ich sogar bis zum Tod.

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      • hm. über eine insel des glücks verfüge ich leider nicht. die kann ich mir auch nicht einbilden. aber ich kann sagen, dass es mir (noch) relativ gut geht.
        ich werde meine autonomie als menschliches individuum verteidigen. ich lasse mir nicht sachen einreden, die ich geistig und emotional nicht nachvollziehen kann. ich will mich nicht manipulieren lassen. darum verstand ich als junger mensch nicht, warum ich evangelisch auf die welt kam – ungefragt. und ich hinterfragte nicht nur die religion sondern auch andere gesellschaftliche konventionen und regeln, die ich nicht verstand… die in meinen augen dämlich waren. muss man allein aus solidarität mit der mehrheit alles über sich ergehen lassen? – frage ich.
        ich würde auch bis zum tod kämpfen. für meine autonomie als individuum in wichtigen, substantiellen angelegenheiten – also wenn es um die menschenrechte geht.

        gerade gucke ich die presseschau. unglaublich wie dort stimmung gegen ungeimpfte gemacht wird. der faschismus ist realität in deutschland!

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