34 Gedanken zu “

  1. Einsamkeit ist die mächtigste Entität.
    Ja. Und Scheiße hält schön warm, Bon.

    Ein Lebensgefühl, diese Einsamkeit, und das hat überhaupt nix mit den Menschen an meiner Seite zu tun. Früher hielt ich mich für unglücklich, wegen diesem Empfinden, mitten in einer Menschenmasse, sei es in einem Supermarkt, auf einem Rock-Konzert, auf einer Familienfeier, mit den jeweiligen Frauen an meiner Seite. Manchmal trat ich ein Drama los, einfach so, damit wieder etwas los war, in der Hoffnung, wahrgenommen zu werden. Oder einen netten Streit, eignet sich auch immer, dieses Gefühl zu brechen. Kann man so machen, die Wirkung ist allerdings nicht sehr nachhaltig. Die Lösung? Gibt es nicht, jedenfalls nicht die Eine. Mir ist aufgefallen, je besser ich dieses Lebensgefühl annehmen konnte, um so mehr fiel mir auf, das es anderen ähnlich geht. Manchmal kommt man sogar miteinander ins Gespräch.

    i>Er nu wieder… denkst du jetzt vielleicht. Und gleich kommt er wieder mit seinem unsichtbaren Freund… Nee, kommt er nicht. Wollte nur mal einen Stein in den stillen See werfen, das macht aus der Flaute zwar keine steife Brise, wirkt aber manchmal anregend 😉

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    • du hast deine erfahrungen gemacht, grinsebär. das ist völlig in ordnung. einsamkeit ist ein sehr persönliches ding. bei jedem menschen aufgrund seiner anlagen und erfahrungen anders…
      ich schreibe hier von meinen erfahrungen und gefühlen – oder von meinem blick auf die welt. dass andere menschen ihr leben und die welt anders wahrnehmen… ich denke, darüber müssen wir uns nicht entzweien.
      scheiße hält tatsächlich erstmal warm… und pisse desinfiziert. viele soldaten genossen sicher einen frisch dampfenden kuhfladen, als sie durch die kälte stapften…

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      • Innehalten ist eine Königsdisziplin, ja. Und gegen das besinnen auf Traditionen ist auch nix zu sagen. Mache ich übrigens auch gerne, bei manch ver-rückter Gegenwart. Nur dran leiden möchte ich nicht, am innehalten.

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      • hm. ich meinte gar nicht die traditionen. die sind oft einfach nur dumm – jedenfalls aus meiner sicht. ich meine das gegensteuern… also sich nicht einfach mitreißen lassen im strudel der neuerungen und jährlichen modernitäten in technik, kultur, sprache und sonstigem. das kostet geistige kraft – und auch etwas durchblick.

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      • … ich würde es ein progressives gegensteuern nennen.
        vor hundert jahren war das noch anders – da waren wir gefangen in dieser flut. mit dem heutigen überblick bräuchten wir eine „notbremse“, um nicht in dem strudel, den wir selbst generierten, zu ertrinken.

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      • „Notbremse“, gerade in aller Munde, in der Tat. Hilfloses Wortgeklingel, so scheint es, aber Kinder brauchen Namen. Nur jetzt nicht gleich über Sinn und Unsinn diskutieren, dazu ist der Samstag zu fein.

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      • diese corona-notbremse ist ein zeichen von unverstand… ich meinte eine ganz andere – eine notbremse, die den zug des materialismus und des technokratischen weltbildes zum stehen bringt.

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      • unseren fortbestand sehe ich nicht darin gefährdet, wenn weniger heucheleien und lügen von seiten der mächtigen unters volk gestreut werden. und ich sehe unseren fortbestand auch darin nicht gefährdet, wenn große konzerne zurechtgestutzt werden. von mc donalds sollten sich die menschen hoffentlich schnell entwöhnen… und auch von anderen verblödungs-kommerz-konzernen… mitsamt ihrer politischen schergen.

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      • Wovon sollen die Menschen leben? Auskommen ist das Maß des so genannten inneren Friedens. Auch jeder Sozialberufler finanziert sich über besagte Großkonzerne, bei genaueren Hinsehen. Weg damit schreien ist eines, und ja, es gibt mehr als gute Gründe dafür.

        Und dann? Was begründet den nötigen neuen Kreislauf, in dem jeder seinen Platz findet?

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      • deswegen sagte ich: gegensteuern!
        ich mag diese entwicklung hin zu einigen mächtigen weltumspannenden konzernen nicht.
        ich gebe zu, dass ich nicht daran glaube, dass diese „notbremse“ wirklich von uns menschen gezogen wird. wir sind zu dämlich und uneinig dazu.
        die „notbremse“ wird, wenn überhaupt, eine sache von außen sein. sowas wie ein virus… oder eine asteroideneinschlag… oder der ausbruch eines supervulkans.

        wovon sollen wir menschen leben? alle bald 8 milliarden menschen könnten in frieden leben und satt werden, wenn die mächtigen nicht nur an ihren profit bzw. ihre macht denken würden, sondern an das wohl der menschen insgesamt.

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