Zeittotschlagen beim CSD

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Ich hatte mich mit der Zeit vertan und war zu früh vor Ort. Um einiges zu früh. Der Verkehr lief noch, und es wurde erst peu à peu voller am Nollendorfplatz, von wo aus ich das Geschehen betrachten wollte. Asiaten hatten Getränke in Wannen voller Eis herangekarrt und verkauften die Dosen und Flaschen zur Hälfte günstiger als die Getränkestände. Da stand ich also blöde rum mit meinem Bier und wartete auf den Umzug.

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Inzwischen strömten immer mehr Menschen herbei und platzierten sich am Straßenrand. Zwei Stunden vergingen – da wurde es mir zu bunt, und ich marschierte dem Zug entgegen Richtung Zoo.

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Vorneweg wie immer die Polizei, und danach sah ich den ersten Wagen. Ich steckte mitten im Getümmel. Wollte ich das? Außerdem drückte das Bier. Also nichts wie zurück zu meinem Fahrrad.

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Im Pub auf die Toilette und ein Bier. Draußen das ganz normale Chaos, etwas zugespitzter als sonst wegen der vielen Straßensperrungen. Eigentlich war es noch zu früh, um nach Hause zu gehen. Zum Biergarten wollte ich aber nicht mehr. Ich hatte genug vom Maulaffen feilhalten und dem städtischen Treiben. Also blieb ich noch ein Stündchen beim Wirt an der Bar hängen und genoss die Ruhe unter ein paar vertrauten Figuren.

4 Gedanken zu “Zeittotschlagen beim CSD

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