Sommer in Berlin

Kacke nochmal, die Woche schlauchte. Aber ich liebe den Sommer und will nicht über die hohen Temperaturen jammern. In der Sonne schwitzen und kaltes Bier trinken. Dazu meine Lieblingsmusik hören, verträumt in die Runde schauen. So lässt es sich leben. Nach ein/zwei Stunden zieht es aber auch mich in den Schatten. Seit Tagen trage ich ein neues Buch mit mir herum. Vielleicht beginne ich am Wochenende endlich mal mit der Lektüre. „Das Schlangenmaul“ von Jörg Fauser – sollte nach meinem Geschmack sein. Ist halt so, dass ich nach acht Stunden Tumordokumentation keine Lust mehr auf irgendeine kognitive Beschäftigung habe.

Heute keinen schweren Gedanken nachhängen, sondern nur blöde aus der Wäsche gucken – kann ich eh am besten. Mal sehen, wie ich durch den Tag komme. Später einen Abstecher zum Nollendorfplatz machen, am Straßenrand stehen und gaffen, wenn der CSD Umzug vorbeikommt. Danach von der Sonne das Hirn wegballern lassen und bierselig dahindösen…
Auf geht`s, junger Mann!

 

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22 Gedanken zu “Sommer in Berlin

  1. Bei kuscheligen 40 Grad im Schatten habe ich mir das Sonnenbaden gespart. Meine Hoffnung auf Regen und 23 Grad morgen hat mir der Wetterdienst gerade genommen. Wieder Sonne, bah. Ich freue mich über jede Minute, die der Tag kürzer wird; inzwischen bin ich zum Herbst/Winter-Typ geworden. Früher wars anders. Wünsche dir ein entspanntes Wochenende.

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    • nein, aus holz, schwarz angestrichen.
      das ist der biergarten vom „brwhouse“ am gleisdreieck, bei mir quasi um die ecke, warum ich dort oft mein feierabendbier trinke.
      das bild ist von gestern am frühen nachmittag. da war es noch angenehm leer.

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  2. Das wäre ja auch krass gewesen !
    In meiner Wohnung genieße ich zurzeit das kühle Lüftchen was zum Fenster hereinströmt. Gestern waren es hier oben 29 Grad. Wenn ich unter der Woche 9.00 Uhr aus der Nachtschicht komme, kann ich mir das Lüften sparen und weil die Wohnung dann nachts nicht lüften konnte, wird es umso heißer…
    Ist der Wahnsinn, aber trotzdem liebe ich meine Wohnung.
    Dir ein schönes Wochenende und viele Grüße, ich pack dann meine Sachen und muss los…

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    • danke.
      mit meiner wohnung im erdgeschoss habe ich in dieser hinsicht glück. unter mir ist der keller. und der balkon über mir beschattet das fenster zur südseite, so dass ich nirgendwo eine direkte sonneneinstrahlung auf die fensterflächen habe. regelrecht kühl ist es aber bei diesen temperaturen auch nicht. aber noch auszuhalten.
      ja, ich erinnere mich noch gut an meine nachtdienste, und damals hatte ich eine dachgeschosswohnung… aber wenn du morgens in der früh nach hause kommst, kannst du ja lüften?

      „sachen packen“ klingt nach verreisen(?)
      dir auch ein schönes wochenende!

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  3. Unter der Woche komme ich 9.00 aus der Nacht und am Wochenende 13.30 und da ist lüften ohne Wert, meine Dachwohnung schaut nach Süden. Was natürlich auch toll ist, weil ich einen wunderschönen Blick auf die Berge habe…
    Und nein, leider nicht verreisen, sondern die Sachen für die Arbeit packen, für 24 Stunden, da braucht man Einiges.

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    • 13 uhr 30 aus dem nachtdienst kommen, ist freilich mist. um diese uhrzeit machte ich gestern feierabend.
      blick auf die berge habe ich hier leider nicht… eher einen blick aufs kopfsteinpflaster.

      ich wünsche dir einen angenehmen 24 h dienst!

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  4. Hallo Bo.,
    hier in Rostock ist der CSD schon durch. Ich finde ihn immer wieder sehenswert. In Berlin wird er mit Sicherheit einige Nummern größer ausfallen, d. h. es ziehen mehr Menschen und Traks um die Häuser, mit lauter Musik und ihren bunten Fahnen und Kostümen.
    Meine Enkelin erklärte mir, welche Bedeutungen die unterschiedlichen Farbkombinationen der Fahnen haben…da kann ich nur sagen..Bunt ist die Welt, sehr bunt 😀 .
    Hier in Rostock hält sich die Hitze in Grenzen, d. h. wie du weißt, ich lebe am Stadtrand, da heizt es sich nicht so sehr auf, wie in der Innenstadt.
    Liebe Grüße nach Berlin
    La We

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      • mit Ausnahme meiner Schwester, mit der ich regelmäßig ein paar Tage auf Malle verbringe, bin ich die einzige in der Familie, sich nicht an einem Menschenauflauf stört. Ganz im Gegenteil.Ich stelle mich genz mitten rein und freue mich darüber, dass die Menschen, die sonst verbissen durch die Straßen laufen, sich mal ausgelassen zu zeigen.
        Meine Enkeltöchter kamen nur mit Murren mit,mir mit, aber ich wollte nicht schon wieder wegen Besuch auf das bunte Spektakel im Stadtzentrum verzichten.

        Dito HanseSail.

        Sogar Sohnemann, der toleranteste meiner Kinder, lässt sich von mir nicht zu solch bunten mit Menschenmassen angefüllten Veranstaltungen abschleppen. Ich muss mich immer allein auf den Weg machen 😦

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