Tristesse

Die Sonne scheint, aber sie prallt an mir ab. Nach erfolgreicher Fortbildung und Prüfung verbringe ich die Tage mit Warten. „Wir haben uns für Sie entschieden“, hatte die Frau von der Geschäftsstelle gesagt, „… wir werden uns bei Ihnen melden.“ Das war vor einer Woche. Ich kann es kaum glauben. Erst eine Woche. Es kommt mir so vor, als würde ich schon eine halbe Ewigkeit hier sitzen und warten. Einen kurzen Moment war ich glücklich und stolz, weil (fast) alles geklappt hatte… Es folgte Tristesse. Warum nur? Ist es die Angst vor dem neuen Job? Ich fühle mich wie in einem Lähmungszustand, der mich von innen umklammert. Der Himmel leuchtet in glattem hellen Blau über Berlin. Die Temperaturen klettern in den Plusbereich. Die Tage werden länger. Und ich verharre in der Zeit, als wäre ich innerlich vereist.

4 Gedanken zu “Tristesse

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