Wie ich mir die ideale Welt vorstelle


Es gäbe viel weniger Autos und Straßen, dafür mehr Radwege und ein gutes Nahverkehrsnetz.
Für alle Menschen existierte günstiger Wohnraum, und jeder bekäme ein Grundeinkommen. Behörden und Steuern wären auf ein Mindestmaß reduziert.
Politiker (und Manager) müssten für ihre Fehler geradestehen. Gehälter dürften nicht bis ins Unermessliche wachsen, und das Spekulantentum müsste eingedämmt werden.
In meiner idealen Welt gäbe es an jeder Ecke eine Kneipe… Nein – aber ich hasse diese ganzen Fastfood- und Bistroketten, die die privaten Kneipen und Gaststätten verdrängen. Ich hasse den Einheitsbrei in den Innenstädten. Es sollte genügend Aufenthaltsorte geben, die man auch unentgeltlich nutzen kann, einfach im Sinne der Zusammenkunft mit anderen. Toilettenbenutzung wäre prinzipiell gratis.
Selbstverständlich existierten in meiner idealsten aller Welten keine Waffen! Dafür gäbe es ausreichend Personal für die Polizei, um für die Sicherheit in der Öffentlichkeit zu sorgen. In den Krankenhäusern und Pflegeheimen herrschte kein Personalnotstand… Menschen sollten einfach von Menschen menschenwürdig behandelt werden – und das dürfte kein Problem darstellen, sondern müsste der Normalfall sein. Und Fremdenhass wäre nicht en vogue, sondern von Gestern. Meine ideale Welt hätte sowieso keine Grenzen mehr…
Zu meiner idealen Welt gehört der ideale Mensch. Ich wäre schon mal ein Exemplar. Will sich vielleicht jemand anschließen?

4 Gedanken zu “Wie ich mir die ideale Welt vorstelle

  1. Polizei ohne Waffen? Aber wie soll die Polizei staatsfeindliche Demonstranten unschädlich machen – etwa mit Polizei-Absperrband einwickeln oder so lange kitzeln, bis sie sich freiwillig ergeben?

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  2. ist nicht zu lange her, da trugen die bobbies noch keine knarren.
    außerdem rede ich hier von der idealen welt, in welcher man idealerweise von wenigen gewaltbereiten menschen ausgeht.
    es gibt in dieser welt keinen grund mehr, gewalttätig zu sein. es geht nur noch darum, abnormitäten im zaum zu halten…

    ich könnte mir auch waffen für die polizei vorstellen, die weniger tödlich sind (ganz realistisch). manch einer würde dann vielleicht noch leben, wie vor kurzem in berlin passiert, als ein mit einem messer bewaffneter flüchtling von der polizei niedergeschossen wurde.

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  3. Mit dem idealistischen Denken hat man es allgemein hin nicht leicht, aber ein Leben ohne Ideale oder auch ohne Träume ist zumindest für mich undenkbar, auch wenn ich realistisch genug bin, um zu erkennen, dass die Umsetzbarkeit von diesen größtenteils jenseits vom Machbaren ist. Sicher kann man mitunter im Kleinen etwas erreichen, aber grundsätzlich leider nicht. Zumindest meine (etwas desillusionierte) Meinung. Nichtsdestotrotz bin ich bei all den aufgezählten Gedanken d’accord. Vorausgesetzt, dass man nicht alles gesellschaftlich in Frage stellt (was ich idealistisch gesehen bevorzugen würde), hätte ich noch einiges ad hoc zu ergänzen: mehr Grünflächen in Großstädten, Unterstützung von kultureller Vielfalt (so etwas wie die Elbphilharmonie frisst Millionen, aber es wird dann mal eben eine Subvention von 1000 Euro für kleine Clubs eingespart) und ja, wenn ich mich jetzt länger damit befassen würde, gäbe es unzählige Punkte mehr.

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  4. ganz klar – mir würde auch noch eine menge einfallen für meine ideale welt. leider siegen marktwirtschaftliche interessen über vernunft, ökologie und gesundheit. hinzu kommen dieser autowahn und allgemein die bequemlichkeit von uns menschen…

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