Fischig

Wir aßen jeden Abend Fisch. Ansonsten ließen wir uns von der Sonne und der Seeluft verwöhnen. Die Ausflüge nach Warnemünde waren ein Sinnesschmaus. Wir brauchten für eine Strecke etwa eine Stunde mit Straßen- und S-Bahn von unserem Rostocker Stützpunkt aus.
Auch ein Bad in der Ostsee war drin. Am zweiten Tag kühlte es allerdings merklich ab, und der Wind frischte auf – wie es sich an der See gehört. Ich liebe es, wenn mir der Wind die Haare zerzaust, und ich liebe das abwechslungsreiche Wolkenbild, die kräftigen Farben und Kontraste bei solcher Witterung.
Für die innere Zerzausung floss reichlich Bier. Das „Rostocker“ ist trinkbar, und ich machte in Warnemünde die hopfenmäßige Neuentdeckung „Marlower“ – gar nicht übel!
Der Fern-Bus Berlin-Rostock fährt zweieinhalb Stunden, wenn kein Stau dazwischenkommt. Keine zu lange Reisezeit, – die Preise per Bus sowieso viel günstiger als mit der Bahn. Selbst einen eintägigen Ausflug an die Ostsee kann sich unter solchen Bedingungen antun, wer Berlin mal kurz entfliehen möchte.
Alles lief glatt. Ein ziemlich fischiger Wochenendtrip, der sicher irgendwann seine Wiederholung finden wird.
PS: Auch der Rostocker Doppelkümmel sollte hier erwähnt werden, den wir uns zum Abschluss jeden Essens gönnten. Sehr passend!

4 Gedanken zu “Fischig

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