20 Gedanken zu “Mittwochs-Frage

  1. in der schule kriegen wir gerade jeden tag die grundlagen der finanzbuchhaltung gepredigt… ich fand noch nie einen lehrstoff derart ätzend – vielleicht liegt es auch an dem dozenten, ich weiß nicht.

    was man nicht alles lernen soll, und dabei braucht man`s wahrscheinlich nie beruflich.

    der dozenten-mensch sagt: „`s kann doch nicht schaden.“ aber für mich ist es eine qual. wiedermal stellt sich mir die frage: in was für einer welt lebe ich eigentlich?
    wer entwickelt solche systeme?

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  2. Na ja, die die entsprechenden Jobs haben, werden das wohl brauchen, oder? Sie müssen sich ja rechtfertigen können und was sie abrechnen, muss nachvollziehbar sein. Aber ich kann das gut verstehen, dass du das ätzend findest. Irgendwo in meinem Hirn ist ein Finanzbuchhalter versteckt, aber ich glaube, der hat sich schon vor langer Zeit in den Ruhestand verabschiedet. Deshalb, wie gesagt, benutze ich Buchhaltung nur noch dazu, ein Buch festzuhalten. 😉

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  3. man muss einen job nicht lieben, um ihn zu machen. aber sich ausbildungsmäßig so was rein zu pauken, dazu muss man doch wenigestens etwas interesse für die materie aufbringen. wie lange geht eine ausbildung zum buchhalter?
    es soll auch leute geben, die bwl studieren…
    mein problem ist (war es schon immer), dass ich mich gegen gewisse lehrstoffe sträube, und wenn dann der dozent ausserdem nicht gerade mein fall ist, muss ich mich extrem überwinden.

    du bist also buchhalterin im ruhestand? wahnsinn… (entschuldige, aber ich kann mir absolut nicht vorstellen, wie man so was jahrelang beruflich exerzieren kann.)
    aber buchhalter ist da nicht der einzige beruf – ich könnte mir auch nicht vorstellen, (z.b.) soldat, priester oder koch zu sein.

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  4. Aber nein, ich bin keine Buchhalterin im Ruhestand.
    Irgendwie bringt dich diese Buchhalterei anscheinend wirklich aus dem Tritt, deine Posts klingen wie verhaltene gequälte Hilferufe.

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  5. wenn man den ganzen tag von bestandskonten, erfolgskonten, t-konten, soll, haben, buchungssätzen, umsatzsteuer, grundbuch, hauptbuch… hört – hiiiilfe!!

    lassen wir besser das thema. ich habe noch zwei tage buchhaltung bis zum wochenende.

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  6. So wie das klingt … ist die Buchhaltung selbst nicht das Problem. Sondern der Umstand, dir Wissen anzueigenen, das dich überhaupt nicht interessiert. Wofür solltest du etwas lernen, worin du keinen (oder kaum einen) Sinn für dein Leben erkennen kannst?

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  7. freilich liegt es an meinem fehlenden interesse. die buchhaltung ist nur ein instrument, um geschäftsfälle abzuwickeln und bilanzen zu erstellen. sie riecht allerdings ziemlich stark nach bürokratie und verwesung… es würde mich wundern, wenn es nur mir so ginge.

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  8. Bleibt dann die Frage, was dir mehr dient. Das Thema links liegen lassen, den gewohnten Weg gehen, und evt. bei der Prüfung durchrasseln.
    Oder trotz widriger Umstände Interesse entwickeln, dir Buchhaltungs-Wissen aneignen und so deine Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern (und damit die Prüfung bestehen).

    Das Instrument selbst kann nichts dafür, dass es für Bürokratie oder Verwesung eingesetzt wird.

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  9. Also Buchhaltung war für mich immer ein Horrorbegriff. Allerdings hat mein Vater neben seinem Beruf mit Buchhaltung für ein Bauunternehmen wenigstens ein bisschen dazuverdienen können. Aber das hätte mich eher abschrecken können.
    Als ich vor 27 Jahre Exportmanager bei einem berühmten Unternehmen war, rief mich eines Tages der Generaldirektor (damals war die Firma noch eine AG) und fragte mich: „Na, Herr H. (nein er sagte immer Herr Ingenieur) was wissen Sie über Buchhaltung.“ – „Eigentlich nichts!“ Darauf meinte er: „Wissen Sie, die Buchhaltung ist ja nicht das Problem, es sind die Buchhalterinnen. Die notieren die Belege und rechnen, aber sie denken sich nichts dabei. Es ist denen egal, was man aus den Belegen herauslesen kann.
    Naja, ich gebe Ihnen da zwei Bücher (ca. 1 cm stark jedes), die schauen Sie sich an und in zwei Wochen setzen wir uns zusammen und dann erkläre ich Ihnen, wie unsere Bilanz zu lesen ist. (Die wurde monatlich erstellt, weil wir im amerikanischen Besitz waren.“ Die Bücher waren aus den 50er-Jahren, ziemlich verschliessen. Sie erklärten T-Konto und doppelte Buchhaltung. Nicht wirklich etwas Schwieriges.
    Nach zwei Wochen saßen wir wieder zusammen und er erklärte mir die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. In der Bilanz gab es eine Zeile mit dem Titel „In Process Variation“. „Sehen Sie, das ist die einzige Zeile, auf die sie schauen müssen. Nachdem die Leute in unserer Firma jede Woche die gleiche Produktion melden (10 Flügel und 2 Pianinos), ist dies die einzige Zeile, aus der sie die Arbeitsleistung der Fabrik entnehmen können.“
    Tatsächlich war dies ein Posten, der nur deswegen notwendig war, um die österreichische Bilanzierung auf die amerikanische anzugleichen. Es ging um unterschiedliche Bewertung der Zwischenprodukte. Wenn der Betrag negativ war, sollte man in die Firma fahren und fragen, warum sie so wenig produziert hätten. War er positiv, war soweit alles in Ordnung.
    Ich lernte, wie man die Bilanz lesen musste und das hat mir später noch im Leben geholfen.
    Also Buchhaltung ist kein Mirakel. Man muss nur wissen, wofür man sie braucht und was man den Zahlen an Information entnehmen kann.
    Das alles gesagt habend, mag ich Buchhaltung selbst überhaupt nicht. Allerdings werde ich jetzt in Pension doch so etwas wie Buchhaltung brauchen. Ich habe nämlich in der Regel immer mehr ausgegeben, als ich mir im Kopf gemerkt habe. Aber meine Buchhaltung beschränkt sich auf einfache Einnahmen- und Ausnahmenrechnung. Die Einnahmen habe ich im Kopf und die meisten Bankomatabhebung verbuche ich innerlich auf „Fressen“. Interessant sind nur die Kreditkartenbelege. Denn da summieren sich Beträge (die Flüge und Eisenbahnreisen) extrem schnell in Beträge hoch, wo ich irgendwann die Übersicht behalten muss.
    Also „summa summarum“: Buchhaltung ist Sch…. aber sie kann doch auch recht hilfreich sein.

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  10. nur noch morgen mitsamt der (kleinen) prüfung, dann habe ich das thema buchhaltung hinter mir und kann weiter meinen weg gehen.
    interessant war es allemals, etwas dazu zu erfahren. 6 volle schultage buchhaltung waren für mich aber zwischendurch eine gedulds- bzw. nervenprobe!

    bei manchen instrumenten frage ich mich, wer die ersinnt und entwickelt…

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  11. hi steppenhund – schöne geschichte hast du dazu geschrieben.
    wenn man die buchhaltung vernünftig und praxisnah erklärt bekommt, ist sie bestimmt eingängig. dass sie in der (richtigen) anwendung einen nutzen hat, ist wahrscheinlich nicht abzustreiten. als buchhalter will ich mich aber (hoffentlich) nie sehen.
    im alltag und privat machen wir automatisch buchhaltung über den vergleich unserer einnahmen oder unseres bestandes und der ausgaben, indem wir die voneinander abziehen. dazu braucht es nicht den ganzen zinnober der finanzbuchhaltung, da jedem normalerweise klar ist, wie verlust und gewinn zustande kommen. die in dieser woche gelernten begrifflichkeiten und instrumente der buchhaltung verwirrten mich mehr, als dass sie einen erkenntniszuwachs bedeuteten.
    na ja, die woche ist rum, und ich kann die sch… buchhaltung das klo runterspülen.

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  12. so was … – und dabei ohne quellenhinweis!! man nennt das plagiat 🙂
    wenn man auf das original zurückgreift, lässt sich auch die frage bezüglich der buchhaltung in gleicher weise beantworten – etwa genauso viel wie grammatik: NICHT VIEL. tz tz tz

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  13. selbstredend nicht so einfach, das war doch nur ein spass. aber solche bescheuerten aussagen sind in der didaktischen literatur vertreten, ich habe dir ja davon erzählt.

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