Was auch mal sein muss

Putzen ist anstrengender als Sex – puh! Alle Achtung vor den Frauen, die quasi jeden Tag putzen. In der Regel sind es immer noch die Frauen. Den Boden schrubben, in die Nischen und Ecken kriechen, Fenster putzen, Teppiche ausklopfen, Klo und Bad wischen, dann die ganze Feinarbeit wie Spiegel putzen, Regale und die ganzen Utensilien abstauben … dabei kriegt man Kondition und Kraft. Das ist mindestens so gut wie Circle-Training.
Heute habe ich mich überwunden, wenigstens eine Grob-Reinigung vorzunehmen.
Nach einem halben Tag bin ich beinahe fertig. Nur noch Waschbecken und Spüle … und dann noch mich. Die Bettwäsche trocknet vor meinem Fenster. Ein Prachtexemplar von Kreuzspinne baute an diesem exponierten Ort ein neues Netz. Ich atme ein paarmal erleichtert durch.
Das Putzen macht mir eigentlich keinen Spaß. Habe ich aber mal angefangen, überkommt mich eine unerklärliche Lust, immer weiter zu putzen …
Dazu ein Plausch durchs offene Fenster mit dem Nachbarn – mein Gott, ich werde noch zum Spießer!
Die Herbstsonne lächelt gutmütig. Die Welt erscheint mir wohlgesonnen.

4 Gedanken zu “Was auch mal sein muss

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